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US-Zölle gegen Schweiz

USA belegen Schweizer Importe mit einem Zoll von 12,5 Prozent

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Die US-Regierung kündigt neue Zölle auf Einfuhren von 60 Handelspartnern an. Begründet wird der Schritt mit angeblich unzureichenden Massnahmen gegen Zwangsarbeit. Für die Schweiz soll ein Aufschlag von 12,5 Prozent gelten, die Zölle greifen ab Freitagmorgen um 06.01 Uhr Schweizer Zeit. Das Eidgenössische Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung weist die Vorwürfe entschieden zurück.

Das Büro des US-Handelsbeauftragten Jamieson Greer teilte mit, dass auf die Einfuhren von 60 Handelspartnern ein Zoll von 10 beziehungsweise 12,5 Prozent erhoben wird. Donald Trump kündigte die neuen Zölle von 10 bis 12,5 Prozent an. Je nach Handelspartner hätten die Untersuchungen entweder 10 oder 12,5 Prozent als «angemessenen Satz» ergeben, hiess es in der Mitteilung.

Die zusätzlichen Zölle fallen ab Freitagmorgen 06.01 Uhr Schweizer Zeit, also Mitternacht US-Ostküstenzeit, auf die Importe bestimmter Waren an. Ausgenommen sind nach US-Angaben unter anderem Produkte, die bereits bestimmten anderen Zöllen unterliegen, etwa Stahl und Aluminium, sowie Waren, die zuvor bereits auf ein Schiff geladen wurden.

Das WBF teilte Keystone SDA am frühen Freitagmorgen mit, die Schweiz weise die im Rahmen der US-Untersuchungen vorgebrachten Vorwürfe zur Zwangsarbeit entschieden zurück. «Der Gesamtzoll wird auf mindestens 12,5 Prozent angehoben, aber bestehende Meistbegünstigungszölle werden angerechnet. Damit steht die Schweiz gleich wie Japan und Südkorea, ist jedoch schlechter gestellt als die EU und Taiwan mit einem Gesamtzoll von zehn Prozent», so das Departement.

Kernfakten

  • Zollsätze von 10 oder 12,5 Prozent auf Einfuhren von 60 Handelspartnern
  • Für die Schweiz gilt ein Satz von 12,5 Prozent
  • Inkraftsetzung: Freitag, 06.01 Uhr Schweizer Zeit
  • Ausnahmen etwa für Stahl und Aluminium

Quellen auf nau.ch

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