Waldbrände bei Madrid
Mehr als 70'000 Menschen fliehen vor Bränden bei Madrid
Wegen der schweren Waldbrände nahe der spanischen Hauptstadt Madrid mussten sich mehr als 70'000 Menschen in Sicherheit bringen. Nach Berichten spanischer Medien können zudem mehr als 20'000 Menschen ihr Zuhause nicht verlassen. Die Regierung hatte am Freitag im Grossraum Madrid und in Ávila einen «Notstand von nationaler Tragweite» ausgerufen. Ministerpräsident Pedro Sánchez sieht am Wochenende eine Chance, die Brände zu bekämpfen.
Spanische Medien berichten unter Berufung auf das Innenministerium, dass mehr als 20'000 weitere Menschen wegen der Brände in ihren Wohnungen eingeschlossen sind.
Die Regierung von Ministerpräsident Pedro Sánchez rief am Freitag für die beiden Gebiete einen «Notstand von nationaler Tragweite» aus. Laut dem öffentlich-rechtlichen Sender RTVE geschieht dies in Spanien zum ersten Mal wegen Waldbränden. In einer Ansprache aus der Kommandozentrale der Einsatzkräfte sagte Sánchez, am Wochenende gebe es eine Chance, die Brände zu bekämpfen, die Lage bleibe aber schwierig. Oberste Priorität sei es, Leben zu schützen.
Kernfakten
- Mehr als 70'000 Menschen evakuiert
- Mehr als 20'000 Menschen können ihr Zuhause nicht verlassen
- «Notstand von nationaler Tragweite» seit Freitag für Grossraum Madrid und Ávila
Quellen auf nau.ch
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