Vorwürfe gegen Markle-Vater
Scotland Yard bestätigt Brief mit Behauptungen über Meghans Vater
Meghans Vater Thomas Markle Senior (82) soll mutmassliches Material mit Darstellungen sexuellen Kindesmissbrauchs besessen haben.
Polizei erhielt Brief 2019
Die Londoner Metropolitan Police hat 2019 einen Brief mit einer Reihe von Behauptungen im Zusammenhang mit Thomas Markle erhalten.
Das bestätigte Scotland Yard, wie BBC berichtet.
Nach Angaben der Polizei wurden die Informationen an das Büro von Prinz Harry und Herzogin Meghan weitergeleitet.
Eine Weitergabe an andere Strafverfolgungsbehörden habe es hingegen nicht gegeben.
Unklar, ob Ermittlungen folgten
Zu Inhalt und Tragweite der Behauptungen machte die Polizei den vorliegenden Angaben zufolge keine näheren Details.
Ob die Informationen Ermittlungen auslösten oder welche Konsequenzen sich daraus ergaben, ist nicht bekannt.
Sohn soll Vater angezeigt haben
Thomas Markle Senior (82), der Vater von Herzogin Meghan (45), soll mutmassliches Material mit Darstellungen sexuellen Kindesmissbrauchs besessen haben.
Angezeigt haben soll ihn ausgerechnet sein eigener Sohn Thomas Markle Junior (60).
Meghan zeigt sich bestürzt
In einem Statement zeigt sich Meghan (45) «zutiefst bestürzt» von den Berichten.
Sie sagt: «Ich bin zutiefst erschüttert».
Meghan wusste seit 2018 Bescheid
Nur einige Wochen nach der Hochzeit im Mai 2018 wurde ein Schreiben an die Metropolitan Police und deren Abteilung für königlichen Schutz übermittelt.
Dieses Schreiben wurde anschliessend mit der 45-Jährigen geteilt.
Meghan habe ihr zufolge seit 2018 von den Vorwürfen gewusst.
Expertin sieht Distanzierung des Palasts
Laut einer Expertin könnte der Palast die Vorwürfe gegen ihren Vater nutzen, um sich weiter von Meghan Markle zu distanzieren.
Es sei keine Sache des Palasts.
Meghan begründet Kontaktabbruch
Meghan begründet den Kontaktabbruch zu ihrem Vater mit diesen Anschuldigungen.
Es sei um den Schutz ihrer eigenen Kinder Archie (7) und Lilibet (5) gegangen.
Vater weist Vorwürfe zurück
Die britische Boulevardzeitung «The Sun» berichtet unter Berufung auf den Sohn Thomas Markle Jr., dass der Vater in seinem früheren Haus auf den Philippinen eine grosse Menge kinderpornografischen Materials zurückgelassen haben soll.
Markle wies die Vorwürfe einem Bericht der «Daily Mail» zufolge zurück und bezeichnete sie als «kranke Lügen».
Ermittlungen auf den Philippinen
Ein Staatssekretär im philippinischen Justizministerium bestätigte, dass eine Anzeige gegen den 82-Jährigen derzeit untersucht werde.
Zuständig sei eine Taskforce gegen Menschenhandel und sexuellen Kindesmissbrauch im Internet in Cebu.
Markle lebt wieder in den USA, auch dort sollen Ermittlungen eingeleitet worden sein.
FBI prüft Vorwürfe
Die US-Bundespolizei FBI teilte mit, man habe Kenntnis von den Vorwürfen und werde die philippinischen Behörden gegebenenfalls unterstützen.
Untersucht würden zudem alle damit zusammenhängenden Vorwürfe, die Verstösse gegen US-Bundesgesetze beträfen.