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Absturz in Niedersachsen

Kleinflugzeug stürzt in Wohnhaus – zwei Menschen sterben

vor 3 Std. 1 Quellartikel 2 weitere Medien

In Ganderkesee in Niedersachsen ist am Samstagmorgen kurz nach 11 Uhr ein Kleinflugzeug in den Dachstuhl eines Wohnhauses gestürzt. Zunächst fanden die Einsatzkräfte einen Toten im Wrack. Nachdem das Wrack gegen 16.40 Uhr mit einem Kran aus dem Dach gezogen worden war, entdeckten sie einen zweiten Toten. Die Familie, die in dem Haus lebt, war laut Angaben zum Zeitpunkt des Absturzes nicht zuhause.

Ein lauter Knall erschütterte am Samstag eine Wohnstrasse im Landkreis Oldenburg in Niedersachsen. Das Flugzeug hatte zuvor an Höhe verloren und durchschlug mit der Spitze die Ziegel des Daches. Die Pilotenkanzel wurde vollständig zerstört, die Flügel der Maschine brachen ab, Trümmerteile fielen auf die Strasse und in den Garten.

Feuerwehr und Polizei rückten mit zahlreichen Einsatzkräften an, die Feuerwehr untersuchte das Dach mithilfe einer Drehleiter, die Polizei sperrte den Bereich rund um das Haus weiträumig ab. Weil Hinweise auf eine zweite Person an Bord vorlagen, wurde die Suche fortgesetzt, blieb aber trotz eines Drohneneinsatzes zunächst erfolglos. Das Gebäude wurde durch den Aufprall erheblich beschädigt.

Nach ersten Erkenntnissen war das Flugzeug kurz vor dem Unglück in Bremen gestartet. Wie es zum Absturz kam, war zunächst nicht bekannt; die Ursache war Gegenstand der laufenden Untersuchungen.

Kernfakten

  • Absturzort: Ganderkesee im Landkreis Oldenburg, Niedersachsen
  • Absturzzeit: Samstag kurz nach 11 Uhr
  • Bergung des Wracks mit einem Kran gegen 16.40 Uhr
  • Zwei Todesopfer

Quellen auf nau.ch

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