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Pride

Pride in Bern

Mehrere tausend Menschen demonstrieren an der Pride in Bern

vor 3 Std. 1 Quellartikel

Am Samstag haben sich mehrere tausend Personen am Pride Festival in Bern für die Rechte queerer Menschen eingesetzt. Das Motto lautete «Stark. Und zusammen noch stärker». Der Kundgebungszug führte vom Waisenhausplatz durch die Stadt zum Bundesplatz. Dort erwartete die Teilnehmenden ein Festival mit Reden, Musik und Shows.

Nebst politischen Anliegen stand an der Berner Pride auch die Verbundenheit der queeren Gemeinschaft im Zentrum. Die Zürcher SP-Nationalrätin und queere Aktivistin Anna Rosenwasser kritisierte in ihrem Redebeitrag die «reiche und moderne Schweiz», die bei den Rechten für queere Menschen nur gerade «hinteres Mittelmass» sei. Regenbogenfamilien kämpften noch immer mit Gesetzeslücken, und in vielen Kantonen sei es weiterhin legal, queere Menschen zu hassen oder heilen zu wollen. Rosenwasser bezeichnete Freude vor diesem Hintergrund als Akt des Widerstands: «Wir sind hier, weil es etwas vom Schönsten ist, queer zu sein, sich selbst zu sein.»

Vom Waisenhausplatz aus setzte sich ein bunter, fröhlicher und friedlicher Kundgebungszug in Bewegung, begleitet von mehreren Musikmobilen. Die Berner Altstadtgassen waren mit Regenbogenfahnen beflaggt. Mit dabei waren zahlreiche Gruppen, darunter Firmen-Netzwerke wie «Queer Insel» der Berner Spitalgruppe Insel. Manche Teilnehmende waren aufwändig verkleidet, andere einfach bunt angezogen oder hielten bunte Ballone in der Hand. Von der Altstadt zog die Kundgebung via Matte- und Marziliquartier zum Bundesplatz, wo sie gegen 16 Uhr einzutreffen begann.

Kernfakten

  • Mehrere tausend Teilnehmende am Pride Festival in Bern
  • Motto: «Stark. Und zusammen noch stärker»
  • Ankunft auf dem Bundesplatz gegen 16 Uhr

Quellen auf nau.ch

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