Mercosur-Abkommen
SP will Referendum gegen Mercosur-Abkommen unterstützen
Sollen die Direktzahlungen an die Schweizer Landwirtschaft gekürzt werden?
Frage aus der Diskussion
User #6184 14.09.
Bekommt jetzt jeder gratis Milch auf den Bauernhöfen? WIr produzieren ja 10% mehr Milch, als der Markt aufnehmen kann? Und der Milchpreis? Milchkuh-Haltung als Treiber: Die Überproduktion hängt direkt mit der Milchwirtschaft zusammen: Für die Milchproduktion werden Kühe jährlich kalben gelassen – die männlichen Kälber (für die Milchwirtschaft unnütz) landen in der Mast oder werden exportiert.
Ständerat
User #3007 14.09.
Du isst kein Kalbfleisch oder Jungrind?
User #4659 14.09.
Super. Jetzt kommen auch bei uns vergiftete Früchte und Gemüse in die Regale. Ist ja aus der EU bereits bekannt, dass in Südamerika Chemikalien eingesetzt werden, welche bei uns höchst verboten sind. Da ist unser PFAS gleich ein pipifax dagegen.
Ständerat
User #1560 14.09.
Als Veganer freue ich mich besonders auf die Pestizid-Soja aus dem Regenwald.
User #6184 14.09.
75 Prozent des weltweit angebauten Sojas wird ausschließlich als Tierfutter verwendet vor allem für Schweine Hühner und Rinder in der Massentierhaltung. Nur 6 Prozent des Sojas landet direkt in menschlichen Lebensmitteln wie Tofu oder Sojamilch. Fläche: Allein in Brasilien werden fast 50 Millionen Hektar für Soja Monokulturen genutzt eine Fläche doppelt so groß wie Deutschland. Zusammen mit Argentinien Paraguay Bolivien und Uruguay sind es ca. 73 Millionen Hektar Soja Anbaufläche die oft auf ehemaligem Regenwald entstehen. Für 1 kg Rindfleisch aus konventioneller Mast werden bis zu 16 kg Soja als Futter benötigt. Bei Schweinefleisch sind es ca. 5 bis 6 kg Soja pro kg Fleisch. Rinderweiden sind der größte Treiber der Abholzung im Amazonas: Über 80 Prozent der gerodeten Flächen in Brasilien werden für Viehzucht oder Sojaanbau genutzt.
User #1560 14.09.
Ich freue mich sehr über Ihre Antwort User #6184. Weiter so
User #3434 14.09.
4659... Vergifteter als bei uns kann's nicht sein. ..
User #1254 15.09.
Und somit wird die eigentliche Ursache des Klimawandels angetrieben und sogar Subventioniert !!!
User #3002 14.09.
Mein Vorschlag: Produziert endlich wieder mal so etwas wie Qualität . aktuell empfinde ich das eher als ein Relikt aus längst vergangener Zeit! .. Würde Swissmade wieder mit ernsthafter Qualität verbunden musstet Bern auch keine angst haben. Nach diversen Durchfällen und Magenbeschwerden von in der Schweiz gekauften Fleisch und Agrar Produkten kaufe ich wieder vermehrt im Aussland ein und man Staune .. Das Schwein stinkt garnicht. Habe in der Schweiz in verschiedenen Preisklassen Schwein gekauft und alles Stinkt nach Sau! .. hatte ich in DE noch nie .. das würde mir ernsthaft aorgen machen .
Ständerat
User #1545 14.09.
Man muss wissen was Schweizer Fleisch ist. Die Schweiz kauft Schweinefleisch im Ausland ein. Die Schweizer portionieren es und packen es ab. Bei Gesetz darf dieses Fleisch nun schweizer Fleisch nennen. Das Fleisch das ich kaufe stinkt nie
User #6329 14.09.
Wir haben in CH gegenwärtig eine 10% Schweinefleisch Überproduktion.
User #2198 14.09.
Wir sollten mehr Blumenkohl anbauen, weniger Tierfutter. Blumenkohl ist richtig geil! 🤩🥬
Ständerat
User #3002 14.09.
Du hast aber sicher keine Ahnung von Landwirtschaft.. Wenn ein Kohl Fluegen Kriegt und nicht ohne Spritzen auskommt dann ist es der Blumenkohl! .. Ich empfehle Romanesco Wirsig oder Kohlrabi .. ganz einfach sie kommen auch ohne spritzen aus da sie robuster sind.
User #5359 14.09.
Die Subvention ist neutral, die Steuern sind Raub.
Ständerat
User #5359 14.09.
Die SVP schreit immer und überall «Sozialismus» — aber selektiv. Der Begriff wird nicht analytisch, sondern polemisch eingesetzt: als Kampfbegriff gegen soziale Politik für Arbeitende und Rentner, während dieselbe Partei die grössten Umverteilungsmaschinen des Landes (Agrarsubventionen, Bankenrettung, Autobahnbau) nicht nur toleriert, sondern aktiv verteidigt.
Ständerat
User #5296 14.09.
User #5359 Danke, treffender kann man es nicht schreiben.
User #3926 14.09.
Was kriegt die EU um die BIII "zu retten"?
Ständerat
User #3926 14.09.
Wird da auch wieder hintenumen gemauschelt und wir zahlen Rechnung?
User #5941 14.09.
Die EU hat keine Ahnung, was BIII sein könnte…
User #9916 14.09.
@3926 Auch der Süd-Amerikanische Oligarch hat Rechnungen zu bezahlen. 👍
User #6222 14.09.
Ist da so ein Frihandel, wo für alle normalen Menschen plötzlich zoll anfallen und für Konzerne nicht?
Ständerat
User #5359 14.09.
Die Aufhebung der Industriezölle (BBl 2021 2330) ist am 1. Januar 2024 in Kraft getreten. Dies hatte der Bundesrat in seiner Sitzung vom 2. Februar 2022 entschieden, nachdem die notwendige Änderung des Zolltarifgesetzes am 1. Oktober 2021 durch das Parlament verabschiedet worden war. Mit Inkrafttreten der Massnahme wurden alle Einfuhrzölle für Industrieprodukte (HS-Kapitel 25-97) unabhängig von deren Warenursprung und Warenlieferweg auf null gesetzt. Ausgenommen von der Aufhebung der Zölle sind alle Agrarprodukte (HS-Kapitel 1-24 sowie wenige Agrarprodukte in den Kapiteln 35 und 38). Die verbleibenden Zölle auf Agrarprodukte werden weiterhin als Gewichtszölle erhoben. Ebenfalls am 1. Januar 2024 wurde die Zolltarifstruktur für Industrieprodukte mittels Zusammenführung und Senkung der Anzahl Tarifnummern vereinfacht. Die Tarifstruktur für Agrarprodukte blieb dabei unverändert.
User #5910 14.09.
Mercosur ist noch so ein unnötiges Abkommen, das uns nur schadet.
Ständerat
User #3315 14.09.
Die Schweiz hat die beste Agrarlobby, die man für Geld kaufen kann!
Ständerat
User #2147 14.09.
Besser als Subventionen wäre wenn man die CH Vorschriften in der Landwirtschaft auf das Merkasur Niveau senken würde
Ständerat
User #5560 14.09.
Szene 5: Die Wirtschaft Der Darsteller zieht eine Aktie aus der Tasche. Darsteller: Die Wirtschaft braucht Freiheit. Rahmen: die Schweiz muss liefern dürfen. Waffen, Chemie, Agrarüberschuss. Alles Freiheit. Alles neutral. Alles Schweiz. Er dreht die Aktie um. Auf der Rückseite steht: Subventionen. Darsteller: Die Wirtschaft braucht Subventionen. Rahmen: die Schweizer Landwirtschaft ist das Rückgrat der Nation. Die Agrarlobby erhält Millionen. Die Fenaco wächst. Die Emmi wächst. Die Subvention ist neutral, die Steuern sind Raub. Er hält die Aktie hoch. Darsteller: Subventionen für uns sind Freiheit. Steuern von uns sind Diebstahl. Das ist inkonsistent. Das weiss ich. Aber der Rahmen ist: wir verteidigen die Wirtschaft, die anderen wollen sie zerstören. Immer der gleiche Rahmen.
Ständerat
User #4317 14.09.
Eine Krähe kratzt einer anderen kein Auge aus, gälletzi Guy?
Ständerat
User #4365 14.09.
Bauernlobby federt ab
Ständerat
User #1513 14.09.
Äussere Mauern: Die offizielle Ideologie (Neutralität, Souveränität, Tradition) wird als unantastbare Festung präsentiert. Sie dient als Identitätsstifter für die Wählerschaft und als Abgrenzungsmerkmal gegenüber anderen Parteien. Innere Widersprüche: Innerhalb dieser Mauern existieren jedoch pragmatische Interessen (Wirtschaft, Macht, Lobbyismus), die mit der Ideologie kollidieren. Diese Widersprüche werden nicht offen diskutiert, sondern durch rhetorische Tricks (wie die Gleichsetzung von Sanktionen mit Kriegsbeteiligung) oder selektive Wahrnehmung (z. B. „Waffenexporte an Demokratien sind neutral“) kaschiert.
User #3524 14.09.
Mhm. Mir kommt da der Glyphosat-Entscheid wieder in den Sinn. Und das die Bauern hier das meiste Land halten. Imho fader Beigeschmack.
Ständerat
User #1699 14.09.
Wie gross ist der ganze subvenzionen topf schon??? Gibt es dazu zahlen?
Ständerat
User #5941 14.09.
Ja.
User #2325 14.09.
In der Agrar-Branche (Landwirtschaft etc.) sind weniger als zwei Prozent der Bevölkerung tätig. Deren Vertreter stellen jedoch Ende 2023 fast 17 % der Abgeordneten im Parlament. Somit sind sie absolut übervertreten (extrem starke Agrarlobby) und daher kommen solche Ergebnisse zustande. Bei den nächsten Wahlen sollte unbedingt auf die Berufsangabe geachtet und entsprechende Konsequenzen bei der Stimmangabe gezogen werden. Genug ist genug, es sind definitiv zu viele im Parlament aktiv.
Ständerat
User #5941 14.09.
Was „zu viele“? Die wurden dahin gewählt! Anwälte hat es mehr.
User #4522 14.09.
Anwälte kriegen keine Subvention😉
User #3730 14.09.
gerne mal empfehlen, nur eine Woche auf einem Bauernhof mithelfen zu gehen, den psychologischen Effekt einfach mal mitzuerleben, dass man zum grössten Teil vom Steuerzahler abhängig ist, und im Prinzip als kleinbauer immer in Pächter oder ein Gehilfe dem grösseren System zu sein. Bühne: Ein holzerner Rednerpult. Dahinter ein Schweizerkreuz, das bei genauerem Hinsehen aus zwei überkreuzten Aktienkurven besteht. Darunter ein Banner: Pro Schweiz. Vor dem Pult ein Stapel mit vier Millionen Zeitungen. Personen: Der Darsteller trägt einen Massanzug, eine Bauernholz-Kette und einen Trachtenrock, der unter den Achseln reisst. Er spricht in einem Dialekt, der keinem Kanton angehört.
Ständerat
User #6506 14.09.
Bevölkerung will Selbstversorgung ohne Bauer, ohne Gift ☠️
Ständerat
User #1513 14.09.
Die SRF-Rundschau deckte im Februar 2026 auf, dass Rösti und das BAFU den Bauernverband gefragt hatten, welche Pestizide für die Landwirtschaft unverzichtbar seien. Für die vier vom Verbandsvertreter genannten Mittel, darunter das hochgiftige Deltamethrin, legt der Bund keine Grenzwerte fest. Das Bundesamt für Justiz stuft dieses Vorgehen als rechtswidrig ein, weil das Gewässerschutzgesetz die Festlegung von Grenzwerten verlangt. Das BAFU gewichtet landwirtschaftspolitische Argumente höher als wissenschaftliche. Deltamethrin ist hochgiftig für Wasserorganismen. Der Nationalrat diskutierte am 16. März 2026 in einer ausserordentlichen Debatte; Kritiker sagten, Rösti handle gesetzeswidrig.
User #6460 14.09.
Danke Ständerat. So müssen wir unseren Handel zementieren. Mit möglichst vielen Staaten Abkommen schliessen, aber Hände weg von der maroden EU und deren Knebelvertäge!
Ständerat
User #2828 14.09.
517 Mio.? Haben die nicht mehr alle Frösche im Teich?
Ständerat
User #1513 14.09.
Die SVP erreicht 27,1 % der Wählenden bei den Parlamentswahlen 2023 (~45 % Wahlbeteiligung bei ca. 5,5 Mio. Stimmberechtigten). Das heisst: 4,75 Millionen Stimmberechtigte – das Volk – werden von der SVP nicht vertreten.
User #1699 14.09.
Kann man bitte meine fixkosten auch sbfedern??? Danke svp
Ständerat
User #6506 14.09.
Nur noch Gauner, alles andere am Teller ist Beilage.
Ständerat
User #815 14.09.
Mehr als 10‘000 franken pro bauer die steuerzahler bezahlen es.
Ständerat
User #5164 14.09.
So kauft man sich Wähler.
Ständerat
User #6517 14.09.
Es war ein ganz normaler Sommer. Endlich mal. Und wieso das viele Geldeli?
User #2673 14.09.
In der Schweiz findet seit einiger Zeit eine Überproduktion an Milch statt. Aus diesem Grund mussten in den vergangenen Monaten bereits grosse Mengen entsorgt oder zu tiefen Preisen ins Ausland exportiert werden. Gründe für die von den Medien bezeichnete Milchschwemme sind insbesondere der Einsatz von hochleistungsfähigen Kühen, das importierte Kraftfutter und die bisher garantierte Abnahme aller produzierten Milch. Die Konsequenzen des Überschusses tragen Tiere, Umwelt, Steuerzahlende und auch die Produzierenden selbst: Zu viel Stickstoff belastet Böden und Gewässer, Tiere leiden unter dem grossen Leistungsdruck und jährlich fliessen Subventionen im dreistelligen Millionenbereich allein in den Käseexport. Gleichzeitig verschärft sich die wirtschaftliche Lage der Milchbetriebe durch sinkende Richtpreise pro Liter.
Ständerat
User #4079 14.09.
Links ist, wo der Daumen rechts ist, nicht wahr😂?
User #2729 14.09.
Ein Geschäftsmodell kann legal und gleichzeitig sozial schädlich sein. Die Legitimität kommt dann aus der gesetzlichen Erlaubnis, nicht aus der moralischen Richtigkeit. Wenn eine Partei, die sich „Volkspartei“ nennt, solche Modelle fördert, ist das genau der Widerspruch, den Sie ansprechen: legal, aber nicht im Interesse des Volkes, das sie vorgibt zu vertreten.
User #4731 14.09.
Wir Steuerzahler werden von den Bürgerlichen bis zum geht nicht mehr geschröpft. Ekelhaft!
Ständerat
User #5569 14.09.
Um die Diskrepanz zwischen der Überproduktion von Schweizer Schweinefleisch (10 % mehr als der Markt aufnehmen kann, seit Herbst 2025) und dem 15 %igen Importanteil zu untersuchen, müssen wir die Ursachen, Marktmechanismen und strukturellen Faktoren analysieren, die zu dieser scheinbar widersprüchlichen Situation führen.
User #1887 14.09.
Eine offizielle Erhöhung der Mehrwertsteuer auf 21 % ist aktuell von der Bundesregierung geplant.
User #8267 14.09.
Wir Armen Armen Steuerzahler. Mimimimimi....... Dann würde ich nach Deutschland oder Österreich zügeln, dort zahlst du 50% Einkommens Steuern. Da sind dann 100 Franken nur noch 50.-
User #5861 14.09.
Kann jetzt jeder selber überlegen, wie verdächtig das ist, die Bauern einfach mir nichts dir nichts mit einer halben Mia. kaufen zu wollen. Jetzt ist Mercosur richtig unheimlich.
Ständerat
User #1580 14.09.
Sowas muß gestoppt werden. Das ist reine Steuergeldverschwendung!
Ständerat
User #2524 14.09.
Die Subventionsoptimierer haben wieder zugeschlagen.
Ständerat
User #5861 14.09.
Die halbe Mia. wird aber richtiggehend nachgeworfen. Da sollten tatsächlich die Alarmglocken losgehen..!
User #1887 14.09.
Kitts subventionen wie auch kunst Theater usw kommt dem steueruahler teurer.