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Hinrichtung in Texas

Texas richtet Mörder nach gescheiterter Exekution hin

Publiziert 08.10.2026, 07:12 Uhr

Im US-Bundesstaat Tennessee überlebte vergangene Woche die verurteilte Mörderin Christa Pike zwei Injektionen des Mittels Pentobarbital.

Erste Exekution seit Fall Pike

Im US-Bundesstaat Texas ist der wegen Mordes zum Tod verurteilte Jamaal Howard hingerichtet worden.

Das berichteten US-Medien übereinstimmend.

Die Exekution des 46-Jährigen am Mittwochabend (Ortszeit) ist die erste in den USA seit der gescheiterten Hinrichtung der US-Amerikanerin Christa Pike vergangene Woche.

Ihr Fall hat die seit Jahren geführte Debatte über die Todesstrafe in den USA neu entfacht.

Howard bittet um Vergebung

Howard hatte im Jahr 2000 eine Frau bei einem Überfall erschossen, bei dem der damals 20-Jährige 114 US-Dollar aus der Kasse entwendet hatte.

2001 war er wegen Mordes zum Tod verurteilt worden.

In seiner letzten Stellungnahme soll sich Howard an die Familie des Opfers gewandt und um Vergebung gebeten haben, wie unter anderem die US-Zeitung «New York Times» berichtete.

«Es tut mir leid, was passiert ist.»

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Anwälte scheitern mit Einsprüchen

Bei seiner Hinrichtung sollte, wie bei Pike, das Mittel Pentobarbital für die tödliche Injektion verwendet werden.

Howards Anwälte versuchten die Exekution auf verschiedenem Wege zu stoppen, hatten damit aber keinen Erfolg.

US-Medien zufolge pochten sie unter anderem auf einen Aufschub der Hinrichtung, um zu warten, bis weitere Informationen über das Mittel bereitstehen.

Texas hatte vor Howard in diesem Jahr bereits sechs Menschen hingerichtet und hat für November zwei weitere Exekutionen angesetzt.

Pike überlebt zwei Injektionen

Im US-Bundesstaat Tennessee waren der verurteilten Mörderin Pike vor rund einer Woche zwei Dosen des Mittels Pentobarbital zu ihrer Hinrichtung verabreicht worden.

Die 50-Jährige überlebte beide Injektionen und wurde in ein umliegendes Krankenhaus zur Behandlung gebracht, wo sie künstlich beatmet wurde.

Inzwischen ist sie laut ihren Anwälten wieder bei Bewusstsein.

Nach Angaben des Death Penalty Information Center ist kein vergleichbarer moderner US-Fall bekannt, bei dem die vorgesehenen Hinrichtungsmedikamente verabreicht wurden und der oder die Verurteilte weiterlebte.

Recherche Keystone-SDA 1 Quelle
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