Super League im Letzigrund
YB besiegt den FC Zürich dank Fassnacht-Hattrick
Der FC Zürich verliert im Letzigrund gegen die Young Boys mit 2:4, nachdem das Team von Marcel Koller früh in Führung gegangen war.
39 Beiträge in der Diskussion 39 heute · 26 StimmenKoller kritisiert fehlende Konsequenz
Nach der 2:4-Niederlage gegen YB im Letzigrund machte FCZ-Trainer Marcel Koller keinen Hehl aus seinem Unmut über die fehlende defensive Konsequenz seines Teams.
Auf die Frage, ob eine konsequentere Abwehr das Spiel hätte drehen können, stimmte Koller zu.
Es fehle ganz klar an der Konsequenz.
Auf die Nachfrage, ob das Problem eher in der Defensive oder der Offensive liege, antwortete er, es fehle auf beiden Seiten, «und zwar an Konsequenz, der Aggressivität, der Konzentration und dem Blockieren von Bällen».
Koller nennt Niederlage unnötig
In der Spielanalyse sprach Koller von einer völlig unnötigen Niederlage: «Wir haben zu viele Geschenke verteilt.»
Die Defensive sei zu wenig konsequent gewesen.
Auch offensiv brauche sein Team zu viele Chancen, man sei zu hektisch und im Abschluss zu wenig konzentriert.
Man müsse daran arbeiten, um mehr aus den Spielen herauszuholen.
Auf seine bisherigen sechs Partien als FCZ-Trainer angesprochen, sieht Koller durchaus eine Entwicklung.
Als Positivbeispiel nannte er das Spiel gegen Lausanne, in dem das Team hervorragende Tore erzielt habe.
Seoane lobt Effizienz
YB-Trainer Gerardo Seoane zeigte sich zufrieden mit der Effizienz seiner Mannschaft, ärgerte sich aber über die wackelige Schlussphase.
Er freue sich über die Effizienz, mit der YB die herausgespielten Situationen in den Abschluss gebracht habe.
Weniger zufrieden zeigte er sich mit dem Schlussabschnitt, in dem Zürich noch einmal herankam.
Nur ein weiteres Gegentor hätte gereicht, um den Anschluss auf 3:4 herzustellen.
Ein solches Szenario hätte laut Seoane ein «psychisches Spiel» ausgelöst, verstärkt durch die lange Nachspielzeit.
Aus der DiskussionHerr Seoane, nennen sie mir einen triftigen Grund, wieso sie diesen Benito immer wieder aufstellen und auch noch zum Captain machen? Es sieht doch der Hinterste und Letzte , dass er ein Risikofaktor ist!User #1447 7 mal zugestimmt Mitreden
Weitere Partien der Runde
Die Partie war Teil der 6. Runde der Super League.
Am 2. September stehen die Spiele FC Thun Berner Oberland gegen FC Lausanne-Sport, FC Luzern gegen FC Vaduz sowie Grasshopper Club Zürich gegen FC St. Gallen an.
Am 3. September folgen FC Lugano gegen Servette FC und FC Basel gegen FC Sion.