Angriff bei Kramatorsk
Schweiz verurteilt russischen Angriff auf zivile Busse
Bei einem russischen Bombenangriff auf zwei zivile ukrainische Busse nahe Kramatorsk in der Region Donezk starben am Donnerstag mindestens 30 Menschen.
Mindestens 30 Tote bei Busangriff
Die Schweiz verurteilt den russischen Angriff vom Donnerstag auf zwei zivile ukrainische Busse.
Dabei kamen mindestens 30 Menschen ums Leben, 18 wurden verletzt.
Der Bombenangriff geschah bei Kramatorsk in der Region Donezk, die noch nicht komplett von Russland erobert wurde.
EDA fordert Deeskalation
«Unsere Gedanken sind bei den Opfern, bei deren Familien und bei den Verletzten», schrieb das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) auf der Online-Plattform X.
Die Schweiz fordere Deeskalation und betone erneut, dass alle Parteien jederzeit das humanitäre Völkerrecht einhalten müssen, insbesondere den Schutz der Zivilbevölkerung.
Haftbefehl gegen Putin
Der russische Präsident Wladimir Putin hatte am 24. Februar 2022 den Befehl zum militärischen Überfall auf die Ukraine gegeben.
Seither ist es zu Massakern an der ukrainischen Zivilbevölkerung gekommen, und laut der Uno werden ukrainische Gefangene gefoltert und vergewaltigt.
Putin selbst wird seit März 2023 vom Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag per Haftbefehl als Kriegsverbrecher gesucht.
Angriffe auf Zivilbevölkerung
Russische Truppen besetzen knapp 20 Prozent des ukrainischen Territoriums, kommen aber trotz quantitativ deutlicher Überlegenheit an Soldaten und Material nicht vom Fleck.
Stattdessen überziehen sie in letzter Zeit die ukrainische Zivilbevölkerung mit Raketen- und Drohnenangriffen.