Zugunglück in Spanien
Zwei Hochgeschwindigkeitszüge prallen in Spanien ineinander
Auf der Strecke zwischen Madrid und Sevilla sind am Mittwochmorgen ein Zug der Renfe und ein Zug des Anbieters Iryo zusammengeprallt.
Mindestens 50 Tote gemeldet
Die spanische Regierung spricht von einem «schwerwiegenden Vorfall».
Bei dem schweren Unfall sollen mindestens 50 Personen ums Leben gekommen sein, zahlreiche sind verletzt.
Augenzeugen berichten von vielen Verletzten, Rettungskräfte trafen rasch am Unfallort ein.
Renfe- und Iryo-Zug betroffen
Beteiligt waren ein Zug der staatlichen Bahngesellschaft Renfe und ein Zug des privaten Anbieters Iryo.
Der Renfe-Zug war laut der spanischen Tageszeitung «El País» um 8 Uhr morgens in Madrid in Richtung Sevilla gestartet.
Der Iryo-Zug fuhr in die entgegengesetzte Richtung.
Renfe-Zug soll angehalten haben
Laut Berichten soll der Renfe-Zug kurz vor dem Zusammenstoss angehalten haben.
Grund dafür war ein nicht näher beschriebenes Verkehrsproblem auf der Strecke.
Anschliessend fuhr der Zug mit reduzierter Geschwindigkeit weiter und prallte dann auf den entgegenkommenden Iryo-Zug.
Zwei Waggons entgleisten beim Aufprall und fielen einen Abhang hinunter.
Renfe: Zugverkehr unterbrochen
Die Bahngesellschaft Renfe bestätigte den Vorfall auf der Plattform X.
Demnach ist der Zugverkehr zwischen Madrid, Ciudad Real und der Region Andalusien bis auf Weiteres unterbrochen.
Frühere Kollision bei Adamuz
Schon Anfang Jahr kam es in Spanien zu einem Zugunglück mit 46 Todesopfern.
In der Nähe von Adamuz in der Provinz Córdoba kollidierten zwei Züge.