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Angriff in Rjasan

Ukraine trifft russisches Datenzentrum von Yandex

Publiziert 08.10.2026, 10:43 Uhr

Die Ukraine hat bei einem Gegenangriff im Abwehrkampf gegen Moskaus Invasion ein Rechenzentrum des grössten russischen Internetkonzerns Yandex getroffen.

11 Beiträge in der Diskussion

Yandex meldet Vorfall in Sassowo

Die Ukraine hat bei einem Gegenangriff ein Rechenzentrum des grössten russischen Internetkonzerns Yandex getroffen.

Das Unternehmen teilte am Morgen laut russischen Medien lediglich mit, dass es einen «Vorfall» in einem Datenzentrum in Sassowo im Gebiet Rjasan gegeben habe.

Teile der Infrastruktur seien betroffen, die Arbeit dort sei eingestellt worden, und die Schäden würden beseitigt.

Es gebe keine Verletzten, teilte das mitunter auch als russisches Google bezeichnete Technologieunternehmen mit.

Die Lage sei unter Kontrolle.

Raketen oder Drohnen eingesetzt

Die wichtigsten Yandex-Dienste funktionierten, teils könne es aber Probleme geben, hiess es.

Von einem ukrainischen Angriff war in der Unternehmensmitteilung nicht die Rede, nachdem es in der Region Drohnenalarm gegeben hatte.

Medien in Kiew meldeten, dass bei dem Angriff Raketen oder Drohnen eingesetzt worden seien.

Zuvor hatten Augenzeugen in sozialen Netzwerken von einem Brand in dem Datenzentrum berichtet.

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Anlage für russisches Militär wichtig

Ukrainische Medien sprachen von einer für das russische Militär wichtigen Anlage auf dem Gelände eines Maschinenbauunternehmens.

Auch Moskau hatte in der Ukraine immer wieder Datenzentren angegriffen.

Aus der Diskussion
Okay, dann weiss die EU wenigstens wo das gespendete Geld gelandet ist
User #5711 9 mal zugestimmt Mitreden

Öltanker vor Sotschi getroffen

Die Ukraine setzt bei ihren Gegenangriffen immer schnellere und schlagkräftigere Waffen ein.

Am Dienstag traf Kiews Militär im Schwarzen Meer vor der Küste Sotschis einen Öltanker, der in Flammen aufging.

Auch Präsident Wladimir Putin sei über die Lage um die «Aframax Rio» informiert worden, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow am Donnerstagmorgen der russischen Nachrichtenagentur Interfax.

«Mit der Beseitigung der Folgen ist alles gut», meinte Peskow.

Russische Behörden hatten zuvor behauptet, dass es keine Öl-Verschmutzung im Meer gebe.

Die ukrainischen Angriffe auf Anlagen der russischen Ölindustrie führen immer wieder zu massiven Umweltschäden.

Recherche Keystone-SDA 1 Quelle
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