Monet-Gemälde in Paris
Ein Monet-Gemälde wird in Paris für 50 Millionen Euro versteigert
Das Gemälde «Iris» von Claude Monet war bisher nur durch eine Schwarz-Weiss-Fotografie bekannt und hat das Stadthaus der Familie Schlumberger in Paris noch nie verlassen.
Teuerstes Kunstwerk in Frankreich
«Iris», ein monumentales Gemälde, das Claude Monet gegen Ende seines Lebens gemalt hat, ist am Donnerstag in Paris für 50 Millionen Euro (inklusive Gebühren) versteigert worden.
Laut dem Auktionshaus Sotheby’s handelt es sich damit um das teuerste Kunstwerk, das jemals in Frankreich versteigert wurde.
Erste öffentliche Präsentation
Das Gemälde wurde der Öffentlichkeit zum ersten Mal präsentiert.
Vor der Auktion war sein Wert auf 22 bis 30 Millionen Euro geschätzt worden.
Bisher nur als Foto bekannt
Das grossformatige Gemälde (1,60 Meter hoch und 1,80 Meter breit) hatte das Stadthaus der Familie Schlumberger in Paris noch nie verlassen.
Es war bisher nur durch eine Schwarz-Weiss-Fotografie bekannt.
Laut Sotheby’s Frankreich hatte es die Kunstsammlerin Jeanne Schlumberger (1889–1983) von der Familie des Malers erworben.
Drei Cézanne-Werke zurückgezogen
Drei Gemälde von Paul Cézanne, die als «Nationalschätze» eingestuft sind, wurden wenige Stunden vor Beginn der Auktion aus dem Verkauf zurückgezogen.
Laut Sotheby’s geschieht dies im Hinblick auf ihre Rückführung in die Geburtsstadt des Künstlers, Aix-en-Provence.
Rückführung nach Aix-en-Provence
Diese Rückführung ist laut Sotheby’s das Ergebnis eines Austauschs zwischen den derzeitigen Eigentümern und der Stadt Aix-en-Provence.
Die Stadt zieht mit Unterstützung des Kulturministeriums den Erwerb dieser Werke für das Musée Granet in Betracht.