Schussangriff bei Paris
Nach Schussangriff bei Paris werden drei weitere Personen festgenommen
Ein Mann in einem Fahrzeug hat in einer Gemeinde in der Region Paris auf offener Strasse mehrere Schüsse abgefeuert.
65 Beiträge in der Diskussion 60 heute · 48 StimmenDrei weitere Festnahmen
Die Anti-Terrorstaatsanwaltschaft in Paris teilte mit, dass drei weitere Personen aus dem familiären und freundschaftlichen Umfeld des Verdächtigen festgenommen worden sind.
Die Massnahmen seien in der Nacht und am gestrigen Abend angeordnet worden.
Am Freitag war bereits eine Person aus dem engeren Umfeld des Verdächtigen in Gewahrsam genommen worden.
Nähere Informationen zu den Festgenommenen wollte die Behörde zunächst nicht mitteilen.
Gewahrsam des Verdächtigen verlängert
Französische Medienberichte, wonach sich die Mutter des 39-jährigen Verdächtigen unter den Festgenommenen befinde, bestätigte die Behörde nicht.
Der Polizeigewahrsam des Hauptverdächtigen wurde am Morgen nach einer ersten Vernehmung verlängert.
Sein Gesundheitszustand sei als vereinbar mit dieser Massnahme eingestuft worden.
Es laufe eine Blutuntersuchung, um seine «toxikologische Belastung» zu bestimmen.
Schüsse aus Auto, ein Toter
Ein Mann hatte am Freitag in den Gemeinden Trappes und La Verrière aus einem Auto heraus auf offener Strasse mit einer automatischen Waffe geschossen.
Laut der Anti-Terrorstaatsanwaltschaft dauerte die tödliche Fahrt nicht einmal eine halbe Stunde.
Gegen 10 Uhr eröffnete eine Person aus ihrem Auto in Trappes das Feuer in Richtung eines geparkten Fahrzeugs, in dem sich eine Mutter und ihre Tochter befinden.
Danach schoss der Schütze auf die Fassade eines Gesundheitszentrums, ohne jemanden zu verletzen.
Anschliessend fuhr er zu einem Platz, wo er auf einen im Jahr 2000 geborenen Mann schoss und ihn tödlich verletzte.
Macron verurteilt rassistischen Terroranschlag
Präsident Emmanuel Macron verurteilte den Vorfall als «rassistischen Terroranschlag».
Er sprach von einem «Wendepunkt» für das Land.
Die französische Nation befinde sich Macron zufolge «in Trauer».
Aus der DiskussionJa genau… und die Proteste kommen alle aus der christlicher Ecke. Meinen fie Medien wirklich noch, die Menschen sind dumm.?User #4382 25 mal zugestimmt Mitreden
Ermittler prüfen rassistisches Motiv
Innenminister Laurent Nuñez bezeichnete die Tat als «terroristische Tat».
Die Motive müssten noch abschliessend geklärt werden.
Unter Berufung auf den zuständigen Staatsanwalt führte Nuñez aus, dass die Hintergründe rassistischer Natur sein könnten.
Die Anti-Terrorstaatsanwaltschaft in Paris hat eine Untersuchung eingeleitet, unter anderem wegen des Verdachts auf gezielte Tötung in Zusammenhang mit einem terroristischen Vorhaben sowie Waffenbesitz.