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Angriffe auf Flughafen Riad

Drei Tote nach Huthi-Angriffen auf Flughafen in Riad

Publiziert 06.10.2026, 09:48 Uhr Aktualisiert 09.10.2026, 12:57 Uhr

Die Huthi-Miliz aus dem Jemen hatte einen Angriff auf den Flughafen in der saudi-arabischen Hauptstadt Riad für sich reklamiert.

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Behörde meldet drei Tote

Die saudi-arabische Zivilluftfahrtbehörde hat nach Angriffen auf den Flughafen in der Hauptstadt Riad drei Tote gemeldet.

Bei den Attacken vom Donnerstag seien zudem mehrere Personen verletzt worden.

Huthi reklamieren Angriff

Die Huthi-Miliz aus dem benachbarten Jemen hatte einen Angriff auf den Flughafen für sich reklamiert.

Dabei wurden nach Behördenangaben eine Flughafeneinrichtung und die Maschine einer saudischen Fluggesellschaft getroffen.

Es sei Sachschaden entstanden.

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Flugbetrieb wieder aufgenommen

Der Flughafenbetrieb sei inzwischen wieder aufgenommen worden, der Flugverkehr laufe normal, teilte die Behörde mit.

Sie arbeite mit den zuständigen Sicherheitsbehörden zusammen, um die Schäden zu bewerten und die Sicherheit des Flugverkehrs zu gewährleisten.

Lufthansa streicht Flüge

Die Airlines der Lufthansa Group teilten mit, ihre Flüge nach Riad bis einschliesslich 16. Oktober aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Region zu streichen.

Rakete auf Flughafen King Chalid

Zuvor hatte der Militärsprecher der Huthi, Jahja al-Sari, erklärt, die Miliz habe eine ballistische Rakete auf den Flughafen King Chalid in Riad abgefeuert.

Nach Angaben aus Saudi-Arabien wurden mehrere Geschosse abgewehrt.

Zwei auf Riad abgefeuerte Raketen und eine weitere auf Chamis Muschait im Südwesten des Landes seien abgefangen worden, teilte der Sprecher des von Saudi-Arabien angeführten Militärbündnisses, Turki al-Maliki, mit.

Augenzeugen berichteten von mehreren aufeinanderfolgenden Explosionen in Riad, aus saudischen Sicherheitskreisen hiess es, es seien Trümmer abgefangener Raketen auf ein Terminalgebäude gefallen.

Warnung vor Angriffen auf Ölanlagen

Die Huthi warnten vor möglichen Angriffen auf Ölanlagen und forderten Fluggesellschaften zum Einstellen von Verbindungen auf.

Dabei nannte die Miliz laut «t-online» ausdrücklich frühere Angriffe auf Anlagen des Ölkonzerns Aramco als Hintergrund.

Angriffe vom Montag

Bereits am Montag hatten die Huthi nach eigenen Angaben Flughäfen in Saudi-Arabien sowie eine Raffinerie des staatlichen Ölkonzerns Aramco angegriffen.

Nach Angaben der saudi-arabischen Luftfahrtbehörde wurden die Flughäfen in Nadschran und Dschisan getroffen, drei Menschen seien leicht verletzt und Sachschaden entstanden.

Die Miliz warnte, der Luftraum über Saudi-Arabien sei nicht sicher, ausgenommen seien die heiligen Städte Medina und Mekka.

Aus der Diskussion
In Jemen haben die Menschen kein Brot aber dafür Raketen. Die Mullahs liefern gerne.
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Hintergrund des Jemen-Konflikts

Im Jemen-Konflikt kämpft eine von Saudi-Arabien geführte Militärkoalition an der Seite der international anerkannten Regierung gegen die vom Iran unterstützte Huthi-Miliz.

Die Angriffe seien eine Reaktion auf die Luftunterstützung des Königreichs für die Gegenoffensive der jemenitischen Regierungstruppen.

Diese meldeten am Montagabend bedeutende Geländegewinne an der Küste des Roten Meeres, die sie im September an die Huthi verloren hatten.

Recherche Keystone-SDA, Sandra Neumann 5 Quellen
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