Tom Cruises «Digger»
Tom Cruises neuer Film «Digger» floppt an den Kinokassen
Der neue Film von «Mission: Impossible»-Star Tom Cruise ist laut Medienberichten weit unter den Erwartungen geblieben.
44 Beiträge in der DiskussionFilm wird finanzielles Debakel
Die schwarze Komödie «Digger» mit Tom Cruise (64) entwickelt sich zum finanziellen Debakel.
Am ersten Wochenende spielte der Film weltweit umgerechnet nur rund 16,6 Millionen Franken ein.
Allein die Produktion verschlang mehr als 100 Millionen Franken, dazu kommen hohe Marketingkosten.
Das Branchenmagazin «Deadline» rechnet bereits mit einem möglichen Verlust von umgerechnet rund 124 Millionen Franken.
Experten erwarten Rekordflop
Laut der Branchen-Website «Box Office Mojo» spielte «Digger» Schätzungen zufolge in den nordamerikanischen Kinos acht Millionen US-Dollar ein.
Laut dem US-Branchenblatt «Variety» könnte der Film einer der grössten Flops des Jahres, wenn nicht sogar aller Zeiten werden.
Bei Produktionskosten von 160 bis 180 Millionen US-Dollar hatte das Filmstudio Warner Bros. laut dem Branchenblatt mit mindestens 18 bis 20 Millionen Dollar gerechnet, auch das wäre laut Experten noch zu wenig gewesen.
40 Millionen Dollar hätte der Film am Startwochenende einspielen müssen, um sein grosses Budget zu rechtfertigen.
Der Film war am Freitag in den USA und Kanada gestartet.
Schwächster Start seit 2007
Für Cruise ist der Absturz ungewöhnlich: «Digger» beschert ihm seinen schwächsten nordamerikanischen Kinostart seit «Lions for Lambs» aus dem Jahr 2007. Bei Rotten Tomatoes kommt der Film derzeit auf lediglich 51 Prozent positive Kritikerstimmen.
Beim CinemaScore erhält der Film nur die Note C+, was auf einer Skala von A+ bis F als schwaches Ergebnis gilt.
Iñárritu führt Regie
Die Erwartungen waren hoch.
Regisseur Alejandro González Iñárritu gewann für «Birdman» und «The Revenant» zweimal hintereinander den Oscar für die beste Regie.
Mit Tom Cruise in der Hauptrolle galt «Digger» früh als möglicher Kandidat für die Award-Saison.
An Cruises Seite sind unter anderem Sandra Hüller, Riz Ahmed und John Goodman zu sehen.
Cruise als gealterter Öl-Mogul
In «Digger» spielt Cruise den alternden Ölmagnaten Digger Rockwell, Sandra Hüller dessen Schwester und politische Krisenmanagerin, berichtet der «MDR».
Rockwell verursacht durch rücksichtslose Ölgeschäfte eine ökologische Katastrophe und versucht danach, sich als Retter darzustellen.
Für die Rolle ist Cruise kaum wiederzuerkennen und trägt eine aufwendige Alters- und Körpermaske.
Der «ORF» beschreibt ihn mit schütterem Haar, verändertem Teint und deutlichem Bauchansatz als Gegenbild zu seinen bekannten Actionrollen.
Aus der DiskussionIst er immer noch bei den kruden Scientologen?User #8640 22 mal zugestimmt Mitreden
Rote Haare bei Londoner Premiere
Bei der Premiere am Leicester Square in London zog Cruise die Blicke auf sich, nicht wegen des Films, sondern wegen seiner Frisur.
Statt seiner gewohnten braunen Haare zeigte sich der Star mit knallrotem Haarschopf, dazu kombinierte er einen eleganten Smoking, eine dunkle Sonnenbrille und glänzende Stiefel mit Absatz.
Mit dabei waren mehrere seiner Filmpartner, darunter Sandra Hüller (48), Michael Stuhlbarg (58), Riz Ahmed (43) und Sophie Wilde (28).