Feuerwerks-Initiative
Rösti kämpft in der «Arena» gegen die Feuerwerks-Initiative
Am 29. November stimmen wir über die Feuerwerks-Initiative ab, die lärmerzeugende Feuerwerkskörper grundsätzlich verbieten will.
508 Beiträge in der Diskussion 503 heute · 334 StimmenHuber will Privatfeuerwerk verbieten
Mitinitiant Roman Huber sagt in der «Arena» von SRF, man wolle grosse, professionelle Feuerwerke mit überregionaler Bedeutung nicht verbieten, sondern willkürliches, unangekündigtes, privates Feuerwerk.
Darunter würden Menschen, Tiere und die Natur leiden.
Die Initiative will lärmerzeugende Feuerwerkskörper grundsätzlich verbieten, leises wie Vulkane aber nicht.
Kantonale Behörden können bei Anlässen mit überregionaler Bedeutung Ausnahmebewilligungen erteilen.
Rösti sieht Freiheit eingeschränkt
Umweltminister Albert Rösti hat Verständnis für viele Argumente der Befürworter, kämpft aber gegen die Initiative.
Er sagt, das Verbot schränke die Freiheit ein, und spricht von Kindheitserinnerungen und Tradition.
Man solle den Leuten «nicht die Freude verderben».
Durrer-Knobel gegen Verfassungsregel
Dem Bundesrat geht es auch um die Verhältnismässigkeit.
Kantone und Gemeinden könnten schon heute Feuerwerk einschränken oder verbieten, und viele tun es bereits.
Mitte-Nationalrätin Regina Durrer-Knobel findet, die Regelung müsse nicht auf Verfassungsebene stehen, sondern über Gesetze erfolgen, im Idealfall auf Stufe Gemeinde oder Kantone, sonst auf Stufe Bund.
Aus der DiskussionMal wieder die Freiheitsnummer. Diese zieht hier nicht. Ich fühle mich viel freier ohne den Lärm.User #3570 27 mal zugestimmt Mitreden
Rosenwasser: Lärm kennt keine Grenzen
SP-Nationalrätin Anna Rosenwasser findet dagegen, dass in diesem Fall der Föderalismus nicht passe, denn Feinstaub und Lärm machen nicht an Gemeinde- oder Kantonsgrenzen halt.
Gemeinden könnten zwar Feuerwerk verbieten.