Amherd und Frauenförderung
Amherd wirbt nach F-35-Kritik für mehr Frauen in der Politik
Die alt Bundesrätin Viola Amherd beteiligt sich an der Kampagne «Helvetia ruft», die mehr Frauen in die Politik bringen will.
434 Beiträge in der Diskussion 431 heute · 251 StimmenAmherd bei «Helvetia ruft»
Alt Bundesrätin Viola Amherd beteiligt sich an der Kampagne «Helvetia ruft», die mehr Frauen in die Politik bringen will.
Mit dabei sind auch die alt Bundesrätinnen Ruth Dreifuss (1993–2002), Doris Leuthard (2006–2018) und Simonetta Sommaruga (2010–2022).
Das Video der Frauenorganisation «Alliance F» geht just nach der Debatte um das F-35-Debakel online.
Kritik am F-35-Dossier
Amherd hatte der Bevölkerung einen Fixpreis für die F-35-Kampfjets versprochen, den es gar nicht gibt.
Dafür kriegte sie von der Geschäftsprüfungskommission sowie von Parteien links bis rechts Kritik.
Die Kernpunkte der Kritik: ungenügende Führung, zu späte Information sowie das Übergehen des VBS-Rechtsdienstes.
In vielen öffentlichen Voten wurde auch Amherds Kompetenz in Frage gestellt.
Öffentlich zur Kritik geäussert hat sich die Oberwalliserin bislang nicht.
Kleiner verteidigt Auftritt
Das Portal «Persönlich.com» fragte Co-Initiantin Flavia Kleiner in einem Interview, ob Amherds Auftritt nicht schädlich sei.
Kleiner antwortete, die Kampagne mache sich stark für eine repräsentative Vertretung der Frauen in der Politik, das sei ein übergeordnetes Thema.
Sie habe es nicht in Betracht gezogen, Amherd aus dem Video zu nehmen.
Aus der DiskussionFrau Amherd Lassen sie uns doch einfach in Ruhe! Danke.User #1818 45 mal zugestimmt Mitreden
Amlinger zu Massstäben
Die Geschlechterforscherin und Historikerin Fabienne Amlinger von der Universität Bern sagt, dass die Frage überhaupt aufkomme, sei spannend.
Ginge es um einen Mann und seine Politik, würde sich kaum die Frage stellen, ob Kritik auf andere Männer abfärbe.