Debatte um Bilaterale III
Zysset sieht bei den Bilateralen III die Selbstbestimmung bedroht
In der Debatte um die Bilateralen III steht laut Samuel Zysset die dynamische Rechtsübernahme und damit die Frage nach der Selbstbestimmung der Schweiz im Zentrum.
2 Beiträge in der Diskussion 2 heute · 2 StimmenZysset stellt Grundfrage
Samuel Zysset stellt die Frage ins Zentrum, ob man einen Vertrag unterschreiben würde, dessen künftigen Inhalt man nicht kennt.
Bei den Bilateralen III gehe es genau darum.
Im Zentrum stehe die Frage nach der Selbstbestimmung der Schweiz.
Rieder im Ständerat
In der Debatte zu den Bilateralen III stellte Beat Rieder im Ständerat die Frage: «Würde ich jemals einen Vertrag unterzeichnen, dessen künftigen Vertragsinhalt ich nicht kenne? Und den ich nicht mitentscheiden, sondern nur mit beraten kann?»
Seine Antwort war: «Ich würde das nie tun.»
Nach Zysset sollten sich auch die Schweizer Bürgerinnen und Bürger diese Frage stellen.
Streit um dynamische Rechtsübernahme
Laut Zysset dreht sich die Diskussion nicht um die Bedeutung guter Beziehungen zur EU, die wichtig und unbestritten seien.
Im Zentrum des Vertragswerks stehe vielmehr die sogenannte dynamische Rechtsübernahme.
Sie verpflichte die Schweiz, in den betroffenen Bereichen nicht nur heutiges, sondern auch künftiges EU-Recht zu übernehmen.
Beat Rieder bezeichnete diesen Punkt als den «wahren Elefanten im Raum» und als einen grundlegenden Konstruktionsfehler des Vertragswerks.
Ja zu unbekannten Entwicklungen
Wer heute Ja sage, sage nicht nur Ja zu den bekannten Vertragsbestimmungen, sondern auch zu künftigen Entwicklungen, deren konkreter Inhalt heute noch nicht feststehe.
Bei einem Staatsvertrag, der den Handlungsspielraum des Landes über Jahrzehnte prägen könne, wiege dies nach Zysset schwer.
Aus der DiskussionZiel der EU ist aus der Schweiz faktisch ein Mitglied zu machen. Wacht endlich auf. Zumal die auch pleite ist und dringend Geld braucht.User #6059 2 mal zugestimmt Mitreden
Sorge um Selbstbestimmung
Die Schweiz verdanke ihren Erfolg ihrer direkten Demokratie, ihrem Föderalismus und ihrer Fähigkeit, eigenständig Entscheidungen zu treffen.
Diese Errungenschaften seien nicht geschaffen worden, damit politische Verantwortung Schritt für Schritt ausgelagert werde.