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Lehrkräfte und Unterrichtsstörungen

Dänemark erlaubt Lehrkräften körperliche Eingriffe bei Störungen

Publiziert 14.10.2026, 19:30 Uhr

Künftig dürfen dänische Lehrkräfte bei erheblichen Unterrichtsstörungen auch körperlich eingreifen, bisher nur bei Gefahr.

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Dänemark lockert Regeln für Lehrkräfte

In Dänemark dürfen Lehrkräfte künftig bei erheblichen Unterrichtsstörungen auch körperlich eingreifen.

Bisher war dies nur erlaubt, wenn ein Kind sich selbst oder andere gefährdete.

Lehrpersonen dürfen Kinder festhalten oder gegen ihren Willen in einen anderen Raum bringen.

Hohe Belastung im Schweizer Lehrberuf

In der Schweiz gelten laut dem Artikel deutlich strengere Regeln.

Eine Studie zur Berufszufriedenheit aus dem Jahr 2024 zeigt, dass Disziplinarprobleme und Verhaltensauffälligkeiten der dritthäufigste Grund für Unzufriedenheit im Lehrberuf sind.

Nur der administrative Aufwand und die schwierige Zusammenarbeit mit den Eltern belasten die Lehrkräfte noch stärker.

Von den 10'394 befragten Mitgliedern des Dachverbands Lehrerinnen und Lehrer Schweiz (LCH) fühlen sich mehr als 80 Prozent durch Situationen mit herausforderndem Verhalten stark belastet.

Die Befragung fand im März 2026 statt.

LCH lehnt körperliches Eingreifen ab

Der Verband sieht keinen Bedarf, die Befugnisse für körperliche Eingriffe auszuweiten.

Statt körperlich durchzugreifen, brauche es mehr Unterstützung, etwa durch Heilpädagoginnen und -pädagogen sowie die Schulsozialarbeit.

Beat A.

Schwendimann, Leiter Pädagogik beim Verband, sagt: Eine einzelne Lehrperson könne Schülerinnen und Schüler in einer vollen Klasse kaum alleine auffangen.

Bei Störungen ohne Gefahr überwiegen laut dem Verband die Nachteile.

Recherche Riccardo Schmidlin 1 Quelle
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