Trockenheit im Kanton Nidwalden
Im Kanton Nidwalden gilt weiter die zweithöchste Trockenheitsstufe
Die seit Monaten anhaltende Trockenheit ist im Kanton Nidwalden weiterhin spürbar, die Grundwasserstände sind sehr tief.
Zweithöchste Stufe bleibt
Die jüngsten Regenfälle tun der Natur gut, haben bisher aber keine wesentliche Entspannung gebracht.
Im Kanton Nidwalden gilt weiterhin die zweithöchste Trockenheitsstufe des Bundes.
Die Trinkwasserversorgung ist sichergestellt.
Die Bevölkerung wird gebeten, mit Wasser sparsam umzugehen.
Der Kanton beobachtet die Lage laufend und prüft bei Bedarf weitere Massnahmen.
Grundwasser sehr tief
Die seit Monaten anhaltende Trockenheit ist im Kanton Nidwalden weiterhin spürbar.
Die bisherigen Niederschläge reichen nicht aus, um die Situation nachhaltig zu verbessern.
Die Grundwasserstände sind sehr tief und einige Bäche führen nach wie vor nur wenig oder gar kein Wasser.
Die Situation ist derzeit beherrschbar.
Wenig Regen erwartet
Gemäss derzeitigen Prognosen ist auch in den kommenden Wochen nicht mit ausreichenden Niederschlägen zu rechnen.
Eine nachhaltige Entspannung ist erst bei ergiebigen und länger anhaltenden Regenfällen zu erwarten.
Trockenheit über Sommer hinaus
Die diesjährige Trockenheit wirkt über die Sommermonate hinaus.
Entscheidend ist, ob über längere Zeit genügend Niederschlag fällt, damit sich Böden, Gewässer und Grundwasservorkommen erholen können.
Zwar verringern tiefere Temperaturen die Verdunstung.
Grundwasser auf Winterniveau
Die Grundwasserstände befinden sich derzeit auf einem Niveau, das üblicherweise erst im Winter erreicht wird.
Wasserdefizit droht ins nächste Jahr
Laut Landwirtschafts- und Umweltdirektor Joe Christen könnte ein ausbleibender Regen im Herbst und Winter die Landwirtschaft, die Trinkwasserversorgung und die Gewässer im nächsten Jahr zusätzlich unter Druck setzen.
Das Wasserdefizit würde dann ins nächste Jahr mitgenommen.