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Bellevue in Zürich

Stadt Zürich prüft Glacé-Wagen am Bellevue

Publiziert 06.10.2026, 15:54 Uhr

Nach dem Aus für die beiden Imbisse am Bellevue prüft die Stadt Zürich, ob dort Standorte für «fliegende Händler» eingerichtet werden können.

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Stadt prüft fliegende Händler

Am Bellevue könnte künftig Glacé statt Wurst verkauft werden.

Die Stadt Zürich prüft, ob anstelle der beiden Imbisse Standorte für «fliegende Händler» eingerichtet werden können.

Das zuständige Finanzdepartement schreibt auf Anfrage von Keystone-SDA, dass derzeit «Standorte für fliegende Händler» geprüft würden.

Sicher ist allerdings noch nichts.

Imbisse seit Ende September geschlossen

Letzte Woche verabschiedete sich der «Riviera-Imbiss» am Bellevue von seinen Gästen.

Auch für das «Bistro & Grill am See» auf der anderen Strassenseite ist die Zeit abgelaufen.

Für die Stadt Zürich sind sie nicht mehr bewilligungsfähig.

Nach einer letzten Gnadenfrist ist seit Ende September Schluss.

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Nur Glacé, Snacks und Softgetränke

Was «fliegende Händler» verkaufen dürfen, ist klar definiert.

Laut der Antwort der Stadt fallen darunter Gefährte, aus denen ausschliesslich Glacé, Softgetränke und verpackte Snacks verkauft werden.

Würste, Burger oder Alkohol wären also nicht mehr erlaubt.

Vorschriften für Seebecken-Standorte

Die «fliegenden Händler» entsprechen dem Leitbild Seebecken von Stadt und Kanton.

Rund um das Seebecken bewilligte die Stadt Zürich bisher 13 solcher Standorte, am Bellevue könnten also zwei dazu kommen.

Alle Plätze sind derzeit belegt.

Für die Händler gelten klare Vorschriften: keine Aufbauten, keine Tische und Stühle, kein Verkauf anderer Produkte.

Das Gefährt darf eine Grundfläche von 3 Quadratmetern nicht überschreiten und nicht breiter als 1 Meter sein.

Bauten wie die Imbisse bräuchten dagegen diverse Bewilligungen, unter anderem eine gewässerschutzrechtliche Ausnahmebewilligung des Kantons.

Aus der Diskussion
Was macht da den Unterschied? Eine Schande für die Stadt Regierung für dieses Forgehen!
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Geschichte des Riviera-Imbiss

Die Politik befasste sich in den letzten zwei Jahren intensiv mit den Ständen, vor allem der «Riviera-Imbiss» hatte es den Lokalpolitikern angetan.

Die Geschichte des mittlerweile über 80-jährigen Gaetano Prati berührte viele.

Der italienische Gastarbeiter hatte den Stand in den 1980er-Jahren nach einem Arbeitsunfall aufgebaut.

Recherche Keystone-SDA Regional 1 Quelle
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