Proteste in Frankreich
Protesttag in Frankreich endet in Gewalt und Plünderungen
Zum landesweiten Protesttag gegen hohe Lebenshaltungskosten wurde in Frankreich über soziale Medien aufgerufen, ohne klare Organisation dahinter.
81 Beiträge in der Diskussion 59 heute · 49 StimmenRathaus in Limoges brennt
In Limoges setzten Randalierer das unter Denkmalschutz stehende Rathaus in Flammen, das weitgehend ausbrannte.
Bürgermeister Guillaume Guérin sagte laut dem Sender lci: «Es gibt keine Worte, um das Geschehene zu verurteilen, so abscheulich ist es. Das Land befindet sich in einer chaotischen Lage.»
Lecornu sieht Ultralinke am Werk
Lecornu sagte, die Polizei habe sich den ganzen Tag lang einer «besonders gewalttätigen Ultralinken» gegenübergesehen.
Er betonte: «Wir lassen uns davon nicht einschüchtern.»
Schüler protestieren seit Wochen
Schüler und Studenten, die seit Wochen für bessere Lernbedingungen demonstrieren, schlossen sich dem Protesttag an.
Der Aufruf nannte auch hohe Spritpreise, niedrige Löhne sowie Probleme der Landwirtschaft und der Feuerwehr.
Wegen des bereits hohen Haushaltsdefizits und der hohen Verschuldung ist der Handlungsspielraum der Regierung allerdings begrenzt.
272 Festnahmen bis Nachmittag
Bereits am Vormittag gingen Einsatzkräfte in Paris, Lyon und Strassburg mit Tränengas und Schlagstöcken gegen Protestierende vor.
Bis zum Nachmittag gab es landesweit 272 Festnahmen.
Aus der DiskussionWie ich, freuen sich viele FRANZOSEN und vor allem FRANZÖSINNEN auf Marie Le Pen.User #5153 20 mal zugestimmt Mitreden
Nuñez kündigt hartes Durchgreifen an
Innenminister Nuñez kündigte an, die Polizei werde auch mit Blendgranaten und Gummigeschossen gegen Krawallmacher vorgehen.