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Proteste in Frankreich

Protesttag in Frankreich endet in Gewalt und Plünderungen

Publiziert 16.10.2026, 14:07 Uhr Aktualisiert 18.10.2026, 10:48 Uhr

Zum landesweiten Protesttag gegen hohe Lebenshaltungskosten wurde in Frankreich über soziale Medien aufgerufen, ohne klare Organisation dahinter.

81 Beiträge in der Diskussion 59 heute · 49 Stimmen

Rathaus in Limoges brennt

In Limoges setzten Randalierer das unter Denkmalschutz stehende Rathaus in Flammen, das weitgehend ausbrannte.

Bürgermeister Guillaume Guérin sagte laut dem Sender lci: «Es gibt keine Worte, um das Geschehene zu verurteilen, so abscheulich ist es. Das Land befindet sich in einer chaotischen Lage.»

Lecornu sieht Ultralinke am Werk

Lecornu sagte, die Polizei habe sich den ganzen Tag lang einer «besonders gewalttätigen Ultralinken» gegenübergesehen.

Er betonte: «Wir lassen uns davon nicht einschüchtern.»

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Schüler protestieren seit Wochen

Schüler und Studenten, die seit Wochen für bessere Lernbedingungen demonstrieren, schlossen sich dem Protesttag an.

Der Aufruf nannte auch hohe Spritpreise, niedrige Löhne sowie Probleme der Landwirtschaft und der Feuerwehr.

Wegen des bereits hohen Haushaltsdefizits und der hohen Verschuldung ist der Handlungsspielraum der Regierung allerdings begrenzt.

272 Festnahmen bis Nachmittag

Bereits am Vormittag gingen Einsatzkräfte in Paris, Lyon und Strassburg mit Tränengas und Schlagstöcken gegen Protestierende vor.

Bis zum Nachmittag gab es landesweit 272 Festnahmen.

Aus der Diskussion
Wie ich, freuen sich viele FRANZOSEN und vor allem FRANZÖSINNEN auf Marie Le Pen.
User #5153 20 mal zugestimmt Mitreden

Nuñez kündigt hartes Durchgreifen an

Innenminister Nuñez kündigte an, die Polizei werde auch mit Blendgranaten und Gummigeschossen gegen Krawallmacher vorgehen.

Recherche Etienne Sticher, Keystone-SDA 4 Quellen
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