Tod in Indiana
18-Jähriger aus Hamburg soll Jugendliche in den Tod getrieben haben
Die Ermittlungen gegen den Beschuldigten kamen durch eine vom FBI weitergeleitete Mitteilung des Nationalen Zentrums für vermisste und ausgebeutete Kinder in Gang.
5 Beiträge in der Diskussion 5 heute · 5 StimmenMordvorwurf nach Selbstverletzungen
Er stehe im dringenden Tatverdacht, einen Mord und eine gefährliche Körperverletzung in mittelbarer Täterschaft begangen zu haben.
Der Beschuldigte war zur Tatzeit im September und Oktober noch 17 Jahre alt.
Er soll die psychisch labile 14-Jährige im US-Staat Indiana dazu gebracht haben, sich selbst massive Schnittverletzungen zuzufügen.
Blutschrift und Discord-Videos
Mit dem Blut aus den Wunden habe sie sein Internetpseudonym «Kaz» und den Namen der Gruppierung «NMK» an Wände geschrieben.
Wie von dem Beschuldigten über die Kommunikationsplattform «Discord» gefordert, habe sie sich dabei gefilmt.
Einige Tage später habe sich die 14-Jährige in ihrem Zimmer erhängt.
Drohung mit kompromittierenden Aufnahmen
Der 18-Jährige soll nach dem Tod des Mädchens versucht haben, an Aufnahmen der mutmasslich von ihm gesteuerten Selbsttötung zu gelangen.
Er soll dem Umfeld der 14-Jährigen gedroht haben, kompromittierende Aufnahmen von ihr zu veröffentlichen, wenn er die Videoaufzeichnung nicht bekomme.
Staatsanwaltschaft nennt mögliches Motiv
Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der 18-Jährige mit dem Videomaterial Zugang zur Gruppe NMK erlangen oder sich als Mitglied profilieren wollte.
NMK steht den Angaben zufolge für «Nefarious Maniac Kult» (etwa: Verruchte Wahnsinnssekte).
Die Gruppierung orientiere sich am «Com-Netzwerk», zu dem auch die aus dem «White Tiger»-Verfahren bekannte Gruppierung «764» gehöre.
Aus der DiskussionWie kaputt sind die Menschen eigentlich?User #2487 7 mal zugestimmt Mitreden
FBI-Hinweis löste Ermittlungen aus
Ob sie auch ihre Strangulation am vergangenen 2. Oktober per Video aufgezeichnet hat, wird von den Ermittlern geprüft.
Die Ermittlungen gegen den 18-Jährigen kamen den Angaben zufolge durch eine vom FBI weitergeleitete Mitteilung des Nationalen Zentrums für vermisste und ausgebeutete Kinder in Gang.