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Veto in Liechtenstein

Demonstranten in Vaduz protestieren gegen Veto des Erbprinzen

Publiziert 21.10.2026, 17:26 Uhr Aktualisiert 24.10.2026, 13:27 Uhr

Erbprinz Alois hat sein Veto gegen die vom Parlament beschlossene Fristenlösung eingelegt, wie das «SRF» berichtet.

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250 Menschen protestieren in Vaduz

Der frühere Fussballstar Adi Noventa reiste von seinem Wohnort Zürich nach Liechtenstein, um gegen das Veto des Erbprinzen zu demonstrieren.

Das Motto der Demonstration lautete «Kommt wütend! Kommt zahlreich!».

Auf den Schildern war die Enttäuschung über das Veto unübersehbar, etwa mit dem Spruch «Alois, wir sind nid böös, aber sehr sehr enttüscht».

Noventa sagte, die Demonstration sei sehr geordnet verlaufen.

Landtag stimmte knapp für Fristenlösung

Anfang September hatte der Landtag mit 13 zu 12 Stimmen für die Fristenlösungs-Initiative gestimmt.

Die Initiative hätte Schwangerschaftsabbrüche in den ersten drei Monaten erlaubt, so wie es in der Schweiz gilt.

Knapp 5000 Unterschriften waren für die Volksinitiative zusammengekommen.

Erbprinz Alois hat sein Veto eingelegt, wie das «SRF» berichtet.

Damit bleiben Schwangerschaftsabbrüche im Fürstentum weiterhin verboten.

Laut «ORF Vorarlberg» ist ein Schwangerschaftsabbruch in Liechtenstein nur in wenigen Ausnahmefällen erlaubt, etwa bei Lebensgefahr für die Mutter oder nach einer Vergewaltigung.

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Fürstenhaus begründet Veto

Eine Fristenregelung werde dem Schutz des ungeborenen Lebens nicht gerecht, teilte das Fürstenhaus laut «ref.ch» mit.

Aus der Diskussion
Der charismatische Alois hält am Mittelalter fest. Egal ob die Schwangerschaft ihren Ursprung durch Vergewaltigung hat.
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Initiativkomitee kritisiert Erbprinz

Ein Sprecher des Initiativkomitees warf dem Erbprinzen vor, einen Viertel der Stimmberechtigten und das Parlament ignoriert zu haben.

Recherche Esada Kunic, Keystone-SDA, Thomas Renggli 3 Quellen
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