Angriffe auf Ukraines Stromnetz
Russische Angriffe lösen in der Ukraine massive Stromausfälle aus
Russland nutzt die Angriffe auf die Energieinfrastruktur im Krieg gegen die Ukraine mit dem Ziel, den Widerstandswillen der Menschen zu brechen.
127 Beiträge in der Diskussion 7 heute · 62 StimmenMinisterium meldet Stromausfälle
Das Energieministerium in Kiew teilte mit, dass nach den Attacken in den Gebieten Schytomyr, Wolhynien, Mykolajiw, Poltawa, Chmelnyzkyj und Riwne mehr als 500'000 Ukrainer ohne Strom seien.
Die Energieversorger haben bereits mit Notfall- und Wiederherstellungsarbeiten begonnen, soweit es die Sicherheitslage zulässt.
Erschwert würden die Arbeiten durch die andauernden russischen Angriffe.
Pläne für Stromabschaltungen
Das Ministerium informierte ausserdem über Pläne für stundenweise Stromabschaltungen und Leistungsbegrenzungen für die Industrie und Unternehmen.
Ukraine beklagt Flugabwehr-Mangel
Die Ukraine beklagt, dass die Angriffe in diesem Jahr besonders folgenreich seien, weil sie nicht ausreichend Flugabwehrraketen für die Luftverteidigung habe.
Tote und Verletzte in Kiew
Behördenangaben zufolge kam in Kiew mindestens eine 21-Jährige ums Leben.
Acht weitere Menschen wurden demnach verletzt.
Aus der DiskussionVerhandeln bedeutet noch langen nicht Waffenruhe.User #2072 11 mal zugestimmt Mitreden
Mehr als 1'640 Drohnen
Russland habe allein in dieser Woche rund 1'450 Gleitbomben, 75 Raketen und Marschflugkörper sowie mehr als 1'640 Drohnen eingesetzt.
Raffinerie-Angriffe gegen Energieanlagen
Die Ukraine sei bereit, Angriffe auf russische Raffinerien zu stoppen, wenn Russland ukrainische Energieanlagen nicht mehr angreife.
Selenskyj warf Kremlchef Wladimir Putin vor, das nicht zu wollen.
Dreier-Verhandlungen für Mitte November
US-Unterhändler Steve Witkoff hatte in St. Petersburg Kremlchef Wladimir Putin zu Gesprächen getroffen.
Der Kreml stellte danach neue Dreier-Verhandlungen mit Vertretern Moskaus, Kiews und Washingtons für Mitte November in Aussicht.