Erdbeben in China
Bei einem Erdbeben in China kommen mindestens 16 Menschen ums Leben
Ein Erdbeben der Stärke 7,0 hat die Autonome Region Tibet im Kreis Baqing erschüttert, rund 180 Kilometer nordöstlich der Stadt Nagqu.
Elf Verletzte in kritischem Zustand
Elf der Verletzten befanden sich laut Xinhua in kritischem Zustand.
Über 300 Häuser eingestürzt
Laut Xinhua sind durch die Erschütterungen mehr als 300 Häuser eingestürzt.
Beben der Stärke 7,0
Das Erdbeben der Stärke 7,0 ereignete sich nach Angaben des USGS und der chinesischen Erdbeben-Beobachtungsstelle CENC um 16.33 Uhr MESZ (22.33 Uhr Ortszeit) in einer Tiefe von zehn Kilometern.
Seitdem wurden in der Region mehrere Nachbeben registriert.
Dünn besiedelte Gegend
Das Beben war im Kreis Baqing aufgetreten, der zur Stadt Nagqu gehört.
Tibets Hauptstadt Lhasa liegt etwa 400 Kilometer weiter südwestlich.
Die Gegend um Nagqu gilt als dünn besiedelt.
Stärkstes Beben des Jahres
Das Gebiet im Bereich des Epizentrums liegt laut Xinhua durchschnittlich auf einer Höhe von 4'800 Metern.
Mit einer Stärke von 7,0 war dieses Erdbeben das bisher stärkste in diesem Jahr in China.
Staatsrat lässt sich unterrichten
Zunächst war über mögliche Schäden oder Opfer nichts bekannt.
Laut Xinhua liessen sich der Staatsrat und das Katastrophenschutzministerium per Videoschalte über die Lage vor Ort unterrichten, zudem machte sich eine Arbeitsgruppe auf den Weg in das Erdbebengebiet.