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Krawalle in Frankreich

Krawalle in Frankreich schaden dem Tourismus im Land

Publiziert 21.10.2026, 04:01 Uhr Aktualisiert 24.10.2026, 16:07 Uhr

In Frankreich kam es nach Demonstrationen gegen die hohen Lebenshaltungskosten zu Krawallen, Sachbeschädigungen und Plünderungen.

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Hotellerie meldet Stornierungen

Laut Tourismusforscher Adrian Müller von der Uni Bern sind kurzfristig negative Auswirkungen zu erwarten.

Es gebe bereits erste Berichte aus der Hotellerie zu Stornierungen und einer Abschwächung der Buchungsdynamik.

Ausschreitungen könnten kurzfristig zu Verunsicherung und einer Zurückhaltung bei Buchungen führen, insbesondere wenn sie grosse mediale Aufmerksamkeit erhalten.

Erholung hängt von Dauer ab

Wie stark die Auswirkungen sind und wie lange sie anhalten, hänge von Schwere, Dauer und räumlicher Ausbreitung der Ereignisse ab.

Sollte sich die Lage rasch wieder beruhigen, könne sich auch die touristische Nachfrage erholen.

Müller sagt, ein dauerhafter Imageschaden sei deshalb «keineswegs vorprogrammiert».

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Folgen bei Wiederholung

Müller sagt, es werde längerfristig problematisch, wenn sich solche Ereignisse wiederholen und Reisende die Unsicherheit nicht mehr als vorübergehend wahrnehmen.

Weitere Demonstrationen am Samstag

Am Samstag sind in Frankreich weitere Demonstrationen geplant, einige davon sind bewilligt.

Es wird befürchtet, dass es erneut zu Ausschreitungen kommen kann.

Waffenhändler verzeichnen mehr Nachfrage

Laut einem Bericht verzeichnen französische Waffenhändler einen Anstieg der Nachfrage nach den Krawallen.

Die Regierung wird rund 70'000 Polizisten einsetzen, um Szenen wie vor einer Woche zu verhindern.

Hunderttausende gehen auf die Strasse

Hunderttausende Menschen sind gegen hohe Lebenshaltungskosten und schlechte Zustände im Bildungswesen auf die Strasse gegangen.

Was als Protest von Schülerinnen, Schülern und Studierenden begann, eskalierte teilweise in schwere Ausschreitungen.

Randalierer plünderten Geschäfte, setzten Autos in Brand und griffen öffentliche Gebäude sowie Polizisten an.

Fast 1000 Sicherheitskräfte verletzt

Die Regierung sprach zunächst von mehr als 150 verletzten Polizisten, am Dienstag wurde dann von fast 1000 verletzten Sicherheitskräften berichtet.

Mindestens 2400 Menschen wurden festgenommen.

Aus der Diskussion
Warum beschönigen SP ler Gewalt und Verbrechen?
User #2036 35 mal zugestimmt Mitreden

Gewalt auch in Mailand

Auch in Italien kam es zu Gewalt: In Mailand eskalierte eine Demonstration gegen steigende Lebenshaltungskosten.

Recherche Belinda Schwenter, Karin Aebischer, Etienne Sticher 3 Quellen
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