Wahl in Alaska
US-Justizministerium klagt gegen Alaska wegen Namensverwechslung
Wegen einer möglichen Verwechslungsgefahr zwischen zwei republikanischen Kandidaten für den Senatssitz in Alaska reichte das Justizministerium eine Klage gegen den Bundesstaat ein.
5 Beiträge in der Diskussion 5 heute · 5 StimmenTrump befiehlt Klage
Auf die Frage nach einer Klage gegen Alaska antwortete Trump vor Journalisten: «Ich war es, der gesagt hat: Mach es!»
Justizministerium klagt gegen Alaska
Das US-Justizministerium sieht eine Verwechslungsgefahr zwischen den zwei republikanischen Kandidaten, die beide Sullivan heissen, beim Rennen für den Senatssitz.
Damit soll verhindert werden, dass die Wahlergebnisse bestätigt werden, sollten dem republikanischen Amtsinhaber Dan S.
Sullivan aufgrund einer Namensverwechslung Stimmen fehlen.
Vorwurf an Herausforderer
Das Justizministerium wirft dem Herausforderer Dan J.
Sullivan vor: «Der einzige Zweck seiner Kandidatur ist es, Peltolas Wahlkampf zu fördern, indem die Zahl der Stimmen für Senator Sullivan reduziert wird.»
Er habe sich erst kurz vor der Erklärung seiner Kandidatur den Republikanern angeschlossen und denselben Namen wie der Amtsinhaber beantragt, obwohl er diesen «zuvor nie» in dieser Kurzform verwendet habe.
Forderung im Niederlagefall
Im Falle einer Niederlage von Senator Sullivan fordert das Justizministerium, dass zuerst eine Untersuchung feststellen müsse, ob Sullivan ohne seinen nahezu namensgleichen Kontrahenten auf dem Wahlzettel mehr Stimmen erhalten hätte.
Dadurch solle die «Integrität der Senatswahl 2026 in Alaska» geschützt werden.
Aus der DiskussionDann müssen die Alaskaner eben die Demokratin Mary Peltola mit überwältigender Mehrheit wählen. Verwechslungsgefahr wäre somit gebannt.User #2111 11 mal zugestimmt Mitreden
Rennen um Senatssitz
Im umkämpften Bundesstaat Alaska tritt neben den beiden Sullivans auch die Demokratin Mary Peltola um den Senatssitz an.
Bei den US-Kongresswahlen am 3. November werden alle 435 Sitze im Repräsentantenhaus und 35 der 100 Senatsposten neu gewählt.
Es ist nicht das erste Mal, dass eine mögliche Verwechslungsgefahr Gegenstand einer juristischen Auseinandersetzung war.