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Wahlkampf 2027

SVP und SP starten gestärkt in den Wahlkampf 2027

Publiziert 22.10.2026, 15:17 Uhr Aktualisiert 24.10.2026, 09:08 Uhr

Die Ausgangslage für den Wahlkampf ist geprägt von einer Rückkehr der Pole, wie das SRG-Wahlbarometer und die kantonalen Urnengänge seit Herbst 2023 zeigen.

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SVP auf Rekordkurs, SP im

Gemäss dem Wahlbarometer des Instituts Sotomo im Auftrag der SRG steuert die SVP auf ein Rekordergebnis zu.

Mit 29,9 Prozent Wähleranteil (+2,0 Prozentpunkte gegenüber 2023) würde die Volkspartei ihr bisheriges historisches Spitzenresultat von 2015 (29,4 Prozent) übertreffen.

Auch die SP befindet sich mit prognostizierten 19,3 Prozent (+1,0) auf einem Niveau, wie sie es seit fast zwei Jahrzehnten nicht mehr erreicht hat.

Mitte und FDP unter Druck

Die Mitte-Partei verliert in der Umfrage 1,5 Prozentpunkte und fällt auf 12,6 Prozent zurück.

Der Schwung der Fusion von CVP und BDP scheint zu verpuffen.

Die FDP verliert 1,0 Prozentpunkte auf 13,3 Prozent und droht ihr historisch schlechtestes Wahlresultat.

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Grüne erholen sich leicht

Die Grünen scheinen sich nach den Verlusten von 2023 leicht zu erholen (10,3 Prozent; +0,5).

Die GLP verharrt bei 7,1 Prozent (-0,5).

Kantonale Wahlen stützen SVP-Trend

Diese Momentaufnahme spiegelt die kantonalen Urnengänge der letzten drei Jahre wider.

Bei den Parlamentswahlen seit Herbst 2023, etwa in Schwyz, St. Gallen, Aargau, Obwalden, Wallis, Solothurn und Bern, ging fast überall die SVP als Siegerin hervor.

Die Rechtspartei gewann in den Kantonsparlamenten über fünfzig Sitze hinzu und baute ihre Vormachtstellung im ländlichen Raum aus, auch in der Romandie.

Aus der Diskussion
Mitte Links sieht Wachstumspotenzial bei Bevölkerung, Steuern und Zwangsabgaben, KK Prämien und Mieten.
User #3892 16 mal zugestimmt Mitreden

SVP will 100'000 Wähler gewinnen

Die SVP-Spitze will 100'000 zusätzliche Wählerinnen und Wähler gewinnen.

Einen genauen Zielwert für den Wähleranteil nennt sie nicht.

Wahlkampfleiter Manuel Strupler sagte: «Wir brauchen überall mehr SVP».

Das grösste Potenzial sieht Parteipräsident Marcel Dettling bei Personen, die sich von der Politik abgehängt fühlen.

Potenzial in der Romandie

Der Waadtländer Nationalrat Yvan Pahud sieht auch in der Romandie weiteres Wachstumspotenzial für die SVP.

Bei den letzten Wahlen sei die Partei im Tessin und vor allem in der Westschweiz stärker geworden.

Diesen Trend gelte es fortzusetzen.

SVP tritt im Ständerat an

Strupler kündigte an, die SVP werde in allen Kantonen für den Ständerat antreten, wo es Möglichkeiten gibt.

Den vor vergangenen Wahlen angekündigten «Sturm aufs Stöckli» bezeichnete er rückblickend als «ein Windchen».

Recherche Keystone-SDA 2 Quellen
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