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US-Iran-Konflikt

Trump schliesst neue Iran-Angriffe bis zu den Midterms aus

Publiziert 08.10.2026, 16:22 Uhr Aktualisiert 09.10.2026, 02:32 Uhr

Mehrere US-Medien hatten berichtet, dass die US-Regierung im festgefahrenen Krieg neue Angriffe auf Ziele im Iran noch vor den Zwischenwahlen erwägt.

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Trump dementiert Angriffspläne

Nach Medienberichten über mögliche neue US-Angriffe auf iranische Ziele noch vor den Midterms hat Trump eine Wiederaufnahme von Militäreinsätzen dementiert.

«Wir werden den Iran zu keinem Zeitpunkt vor den Zwischenwahlen, die am 3. November in den Vereinigten Staaten stattfinden, angreifen», schrieb er auf seiner Plattform Truth Social.

Gespräche mit Teheran

Die US-Regierung führe unterdessen «konstruktive Gespräche» mit Teheran, schrieb Trump weiter.

Der iranische Aussenminister Abbas Araghtschi hatte zuvor auf seinem Telegramkanal geschrieben, dass die Regierung in Teheran eine Antwort aus den USA prüfe.

Man habe Washington einen «Sieben-Tage-Plan» übermittelt und eine Antwort erhalten – darauf wolle man in wenigen Tagen reagieren.

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Medienberichte über Angriffspläne

Zuvor hatten mehrere US-Medien berichtet, dass die US-Regierung in ihrem festgefahrenen Krieg neue Angriffe auf Ziele im Iran erwägt.

Grössere Militäreinsätze könnten in den kommenden Wochen noch vor den US-Zwischenwahlen wieder aufgenommen werden, berichteten das Nachrichtenportal «Axios» und der US-Sender NBC News unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen.

Eine Entscheidung darüber sei allerdings bislang nicht gefallen.

Treffen in Camp David

Die Gespräche über mögliche neue Angriffe seien bereits vor einigen Tagen geführt worden.

Laut NBC News hatten Mitglieder von Trumps Team für die nationale Sicherheit vergangene Woche bei einem Treffen in Camp David im US-Bundesstaat Maryland über die weitere Strategie mit Blick auf den Iran und die Huthi-Miliz im Jemen diskutiert.

Das Militär habe daraufhin neue Optionen für das weitere Vorgehen im Iran vorbereitet, die Trump prüfen sollte.

Aus der Diskussion
Was hat diese Eskalation bisher gebracht außer Explodierende Kosten?
User #1405 19 mal zugestimmt Mitreden

Krieg und Ölpreise unbeliebt

Der Krieg ist unter den US-Amerikanerinnen und -Amerikanern unbeliebt, weil die Lebenshaltungskosten und Spritpreise infolge der Blockade der Strasse von Hormus rasant nach oben geklettert sind.

Eine militärische Eskalation würde die ohnehin schon hohen Ölpreise noch weiter verteuern, nachdem diese bereits wegen des gestörten Rohstoffhandels in der Meerenge in den vergangenen Monaten gestiegen waren.

Das dürfte Trumps Republikanern kaum bei den anstehenden Wahlen helfen.

Recherche Keystone-SDA 2 Quellen
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