Kein Geld vom König
König Charles zahlt Andrews Klage gegen die Polizei nicht
Ex-Prinz Andrew lässt die Durchsuchungen seiner Wohnsitze durch die britische Polizei vor dem High Court gerichtlich überprüfen.
99 Beiträge in der DiskussionCharles zahlt Klage nicht
Im Streit mit der britischen Polizei steht Andrew Mountbatten-Windsor (66) allein da.
Aus Palastkreisen heisst es, dass sein Bruder König Charles III. (77) die Kosten für das anstehende Verfahren gegen die Thames Valley Police nicht übernimmt.
Charles unterstützt den Ex-Prinzen zwar weiterhin aus privaten Mitteln, hat aber laut britischen Medien ausdrücklich verfügt, dass davon kein einziges Pfund in das gerichtliche Überprüfungsverfahren fliessen darf.
Kosten im Hunderttausender-Bereich
Die voraussichtlich hohen Anwalts- und Gerichtskosten muss Andrew deshalb selbst zahlen.
Kostenexperte Matthew Kain rechnet mit einem Verfahren über mehrere Monate.
Die Ausgaben könnten sich auf mehrere Hunderttausend Franken belaufen.
Razzien in Royal Lodge und
Andrew wehrt sich gegen die Durchsuchungsbeschlüsse, auf deren Grundlage Ermittler im Februar 2026 seinen früheren Wohnsitz Royal Lodge in Windsor durchsuchen durften.
Im Fokus stehen zudem die Beschlüsse für Andrews Haus auf dem Sandringham-Anwesen.
Laut «The Telegraph» nahmen die Beamten bei den mehrtägigen Razzien Dokumente und weitere Gegenstände mit.
Mit der gerichtlichen Überprüfung will Andrew klären lassen, ob seine Festnahme und die genehmigten Durchsuchungen rechtmässig waren.
Seine Anwälte hatten die Überprüfung bereits vor Monaten beantragt, und ein Richter am High Court gab dem Antrag statt.
Anhörung hinter verschlossenen Türen
Demnächst startet vor dem High Court eine zunächst nicht öffentliche Anhörung.
Richter Hilliard befasst sich dort mit dem Antrag der Polizei, den Zugang zu den Gerichtsunterlagen einzuschränken.
Ob Andrew persönlich vor Gericht erscheint, ist bislang offen.
Scheitern die Behörden mit ihrem Geheimhaltungsantrag, könnten nach der Anhörung erste Details an die Öffentlichkeit gelangen.
Aus der DiskussionEr will die Suppe nochmals hochkochen? - Wie unclever!User #2163 41 mal zugestimmt Mitreden
Festnahme am 66. Geburtstag
Hintergrund ist die Festnahme des Ex-Prinzen an seinem 66. Geburtstag Anfang des Jahres.
Beamte nahmen ihn im Februar auf einer Farm in Norfolk fest.
Wegen des Verdachts auf Fehlverhalten in einem öffentlichen Amt wurde er elf Stunden lang festgehalten und unter Vorbehalt vernommen.