Waffenstreit im Aargau
SP will halbautomatische Waffen aus den Haushalten verbannen
Im Kanton Aargau sind laut SP-Nationalrätin Gabriela Suter rund 1900 Kalaschnikows registriert, wie sie in der Sendung «TalkTäglich» auf Tele M1 sagte.
98 Beiträge in der Diskussion 95 heute · 54 Stimmen1900 Kalaschnikows registriert
Im Kanton Aargau sind laut SP-Nationalrätin Gabriela Suter rund 1900 Kalaschnikows registriert.
Die Aargauer Politikerin nannte die Zahl in der Sendung «TalkTäglich» auf Tele M1 unter Berufung auf Polizeiangaben.
SP fordert Waffenregister
«Wir setzen uns für die Sicherheit der Bevölkerung ein und diese ist so nicht gewährleistet», sagte Suter mit Blick auf den Amoklauf an einem Rave in Aarau, der ein Todesopfer und mehrere Verletzte forderte.
Halbautomatische Feuerwaffen sollten nach Ansicht der SP aus Schweizer Haushalten verbannt werden.
Suter betont, dass sich ihre Kritik nicht gegen Sportschützen oder Jägerinnen und Jäger richte.
Sie fordert ein nationales Waffenregister und mehr Kontrolle bei der Vererbung von Feuerwaffen.
Riner wehrt sich
Widerstand kommt von SVP-Nationalrat und Sportschütze Christoph Riner.
Er halte es nicht für gerechtfertigt, Menschen, die sich an die Gesetze hielten, die Waffen zu entziehen.
«Das finde ich echt nicht fair. Wir dürfen nicht hunderttausende Mitbürger unter Generalverdacht stellen», sagte Riner.
In Schützenvereinen funktioniere zudem die soziale Kontrolle.
Falle jemand auf, werde reagiert und der Fall gemeldet.
Aus der DiskussionGlaubt jemand, dass Registrieren von Waffen und Verbote, diejenigen aufhält die ein Verbrechen begehen wollen?User #5573 31 mal zugestimmt Mitreden
Warnung vor Ende des 300-Meter-Schiessens
Riner warnt vor den Folgen eines generellen Verbots.
Dieses würde das Ende des 300-Meter-Schiessens bedeuten.
«Dann wäre eine Schweizer Schiesstradition wirklich tot.»
Riner besitzt selbst ein Sturmgewehr 57 und ein Sturmgewehr 90.