Ernährungsinitiative in der Schweiz
FDP-Nationalrätin lehnt die Ernährungsinitiative klar ab
Am 27. September 2026 stimmt die Schweiz über die Ernährungsinitiative ab, die den Titel «für eine sichere Ernährung» trägt.
51 Beiträge in der Diskussion 50 heute · 32 StimmenBalmer nennt Initiative nicht umsetzbar
In ihrer Kolumne begründet die FDP-Nationalrätin Bettina Balmer, weshalb die Ernährungsinitiative aus ihrer Sicht abgelehnt werden muss.
Die kurze Antwort laute: Sie sei nicht umsetzbar, schon gar nicht innerhalb der vorgeschriebenen Frist.
Hochrechnungen deuten auf Nein
Über die Ernährungsinitiative wird laut Balmer weniger intensiv diskutiert als über die Neutralitätsinitiative, die gleichentags zur Abstimmung gelangt.
Gemäss aktuellen Hochrechnungen scheint ein Nein bei der Ernährungsinitiative ein klarer Fall zu sein.
Gerade weil kaum über die Initiative gesprochen werde und alle von einer Ablehnung ausgingen, sei es wichtig, ihr dennoch Aufmerksamkeit zu schenken.
Merkmale gesunder Ernährung
Balmer verweist als Ärztin darauf, dass sie auf der Kindernotfallstation mit Ernährungsfragen konfrontiert werde.
Eine gesunde Ernährung sei wichtig, Junkfood sei ungesund.
Eine ausgewogene Nahrung beinhalte reichlich Obst und Gemüse, Vollkornprodukte, sogenannte gesunde Fette, ausreichend Flüssigkeit sowie einen moderaten Genuss von tierischen Produkten und Zucker.
Aus der Diskussion,Nicht umsetzbar‘????? 🤦♂️🤦♂️🤦♂️🤦♂️Problemlos umsetzbar! Aber die FTP ist bequem und hat KE LUSCHTUser #1502 14 mal zugestimmt Mitreden
Zuckerkrankheit als Volkskrankheit
Eine gesunde und ausgewogene Ernährung habe vorbeugenden Charakter gegenüber Krankheiten.
Balmer nennt als Beispiel die Zuckerkrankheit, die auch in der Schweiz als Volkskrankheit gelte und von der rund eine halbe Million Menschen betroffen seien.
All dies sei wichtig, habe aber nach ihrer Darstellung nichts mit der Ernährungsinitiative zu tun.