feed.nau

Jagdbilanz in Graubünden

In Graubünden werden im September 17 Wölfe erlegt

Publiziert 05.10.2026, 14:41 Uhr

Während der Hochjagd im September haben die autorisierte Jägerschaft und die Wildhut in Graubünden 17 Wölfe sowie zahlreiche Gämsen, Rehe und Hirsche geschossen.

34 Beiträge in der Diskussion

17 Wölfe erlegt

Die autorisierte Jägerschaft und die Wildhut haben im September in Graubünden insgesamt 17 Wölfe erlegt.

Von diesen Abschüssen gingen laut Arno Puorger, Abteilungsleiter Grossraubtiere des kantonalen Amts für Jagd und Fischerei, sieben auf das Konto der rund 3150 autorisierten Jägerinnen und Jäger.

Aktuell sind gemäss Puorger 61 Wölfe zur Regulierung freigegeben.

Wolfsregulation bis Ende Januar

Die Wolfsregulation begann am 1. September und dauert noch bis höchstens Ende Januar.

Autorisierte Jägerinnen und Jäger können sich während der Hoch- und der Sonderjagd an der Wolfsregulation beteiligen.

Werbung

Hohe Strecke bei Gämsen

Im September geht in Graubünden traditionell die Hochjagd über die Bühne, in dieser Zeit dürfen beispielsweise Hirsche und Rehe geschossen werden.

Für Lukas Walser, Abteilungsleiter Wild und Jagd des kantonalen Amts für Jagd und Fischerei, fällt die Bilanz «angesichts der sehr warmen Temperaturen und des schönen Wetters» positiv aus.

Die Bedingungen für die Gämsjagd seien optimal gewesen: Mit rund 3070 Gämsen wurde laut den ersten Hochrechnungen eine hohe Strecke erreicht.

2025 waren es nach der Hochjagd rund 200 weniger.

Aus der Diskussion
Das ist ein markanter Eingriff in die Natur. Es zeigt doch dass wir diese Wölfe brauchen, um das gleichgewicht in der Natur zu halten.
User #1065 27 mal zugestimmt Mitreden

Weniger Hirsche erlegt

Ausserdem wurden im September rund 2400 Rehe erlegt, was leicht weniger als im Vorjahr ist, gemäss Walser aber etwa dem Durchschnitt entspricht.

Beim Hirsch wurden mit 2900 Tieren wesentlich weniger erlegt als in den Vorjahren.

Positiv für die Abschussplanerfüllung sei, dass der Abschuss an weiblichen Hirschen ähnlich hoch ausfiel wie im Vorjahr und weniger männliche Hirsche erlegt wurden.

Die insgesamt tiefere Zahl führt Walser auf die extrem trockenen und warmen Bedingungen zurück.

Recherche Keystone-SDA Regional 1 Quelle
Werbung