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Schweizer Armee

Die Schweiz beteiligt sich am europäischen Rüstungsprogramm Knifefish

Publiziert 14.10.2026, 12:43 Uhr

Die Schweizer Armee soll Systeme erhalten, um elektromagnetische Signale von Gegnern zu stören.

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Beitritt zu Knifefish

Die Schweiz schliesst sich dem Memorandum of Understanding (MoU) «Knifefish» an, wie es in einer Mitteilung hiess.

Neben den Niederlanden beteiligen sich bereits Deutschland und Dänemark daran, während Schweden einen Beitritt plant.

Systeme gegen gegnerische Signale

Bei «Knifefish» handelt es sich um ein von den Niederlanden geführtes Programm zur Beschaffung von Systemen für den elektronischen Angriff. Diese Geräte ermöglichen es den Streitkräften, gegnerische elektromagnetische Signale – beispielsweise Funk- oder Kommunikationsverbindungen – zu erfassen, zu beeinflussen oder gezielt zu stören.

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Keine automatische Kaufpflicht

Die Vereinbarung verpflichtet die Schweiz nicht automatisch zu Käufen.

Wie das Bundesamt für Rüstung (Armasuisse) festhält, kann die Schweiz von Fall zu Fall eigenständig entscheiden, an welchen konkreten Beschaffungsprojekten sie sich beteiligen möchte.

Durch den Verbund profitiere die Schweiz von Skaleneffekten und einem vereinfachten Fachaustausch mit europäischen Partnerarmeen.

Rückzugsklausel zur Neutralität

Um die Neutralität der Schweiz zu gewährleisten, enthält das Kooperationsabkommen eine bewährte Klausel.

Die Schweiz kann sich jederzeit und ohne Frist aus der Zusammenarbeit zurückziehen, falls eines der beteiligten Partnerländer in einen bewaffneten Konflikt verwickelt werden sollte.

Aufbau auf Sawfish

Der Schritt folgt einer längerfristigen Strategie der Landesregierung.

Das neue Abkommen baut direkt auf dem Programm «Sawfish» auf, dessen Beitritt der Bundesrat bereits im November 2025 genehmigt hatte.

Während «Sawfish» taktische Systeme zur elektronischen Aufklärung betrifft, deckt «Knifefish» nun die aktive Störung und Abwehr ab.

Aus der Diskussion
Ein Theoretischer Beitritt zum europäischem Rüstungsprogramm ist niemals kostenlos, wenn die Politiker so etwas behaupten, lügen sie.
User #2143 10 mal zugestimmt Mitreden

Ziel: Zusammenarbeit vertiefen

Beide Abkommen stehen im Einklang mit der Absicht des Bundesrats, die internationale Zusammenarbeit im Verteidigungsbereich gezielt zu vertiefen.

Recherche Keystone-SDA 1 Quelle
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