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Wintereinbruch an Alpenpässen

Wintereinbruch führt zur frühen Schliessung mehrerer Alpenpässe

Publiziert 22.10.2026, 10:16 Uhr Aktualisiert 23.10.2026, 15:27 Uhr

Ein erster Wintereinbruch hat in den Schweizer Bergen für mehrere Zentimeter Neuschnee gesorgt, und zahlreiche Alpenpässe wurden bereits geschlossen.

36 Beiträge in der Diskussion 7 heute · 30 Stimmen

Mehrere Passstrassen früher gesperrt

Geschlossen sind unter anderem der Gotthard- und der San-Bernardino-Pass in Nord-Süd-Richtung sowie Passstrassen ins Wallis, wie der TCS auf seinem Pässe-Portal vermeldet.

Mehrere Passstrassen, für die normalerweise eine Wintersperre ab Ende Oktober oder Anfang November gilt, wurden bereits früher für den Verkehr gesperrt.

Furka vorerst bis Montag gesperrt

Für Pässe in hohen Lagen wie den Grossen St. Bernhard gilt die reguläre Wintersperre.

Für den Furka wurde vorerst eine vorübergehende Sperrung verfügt, und zwar bis am kommenden Montag.

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Fahrverbot ohne Frist

Keine Frist angegeben wurde unter anderem für die Pässe St. Gotthard, San Bernardino, Nufenen, Grimsel und Susten.

Sie wurden gemäss Pässe-Portal «aus Sicherheitsgründen» mit einem Fahrverbot belegt.

Weitere Pässe bleiben befahrbar

Noch sind viele weitere Pässe in den Alpen befahrbar.

Dazu gehören unter anderem der Albula- und der Flüelapass ins Engadin, der Forcola di Livigno, der Berninapass, der Julierpass und der Ofenpass, für die normalerweise eine spätere Wintersperre gilt oder die ganzjährig offen gehalten werden.

Aus der Diskussion
Das ist doch sowas von normal um diese Jahreszeit !
User #6445 15 mal zugestimmt Mitreden

Frühere Meldung: erste Sperren

Laut einer älteren Meldung hatte ein erster Wintereinbruch in den Schweizer Bergen mehrere Zentimeter Neuschnee gebracht.

Geschlossen waren damals unter anderem Furka, Gotthard, Grimsel, Grosser Sankt Bernhard, Nufenen, San Bernardino und Susten, während Umbrail, Ofen, Oberalp, Julier, Flüela und Bernina noch offen, aber schneebedeckt waren.

Sturmtief Austen ab Freitag

Ab Freitag gerät die Schweiz unter den Einfluss des Sturmtiefs «Austen».

Von Westen ziehen Wolken und Schauer auf, und die Schneefallgrenze sinkt von rund 2000 auf etwa 1500 Meter.

In den Bergen wird starker bis stürmischer Westwind erwartet, im Osten sorgt Föhn zunächst noch für Temperaturen von bis zu 17 Grad.

Schneefallgrenze gegen 1000 Meter

Laut der älteren Meldung soll die Schneefallgrenze bis gegen 1000 Meter sinken.

Am Samstag bleibt das Wetter demnach wechselhaft, besonders an den Alpennordhängen gibt es weitere Schauer.

Recherche Keystone-SDA, Simon Ulrich 2 Quellen
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