Wetterbeobachtung Säntis
Felix Blumer ist seit gut einem Jahr Wetterbotschafter auf dem Säntis
Die Wetterbeobachtung auf dem Säntis begann 1882, als es auf dem Berg noch keine Säntisbahn gab, und die Arbeit liegt heute bei Mitarbeitern der Säntisbahn.
11 Beiträge in der Diskussion 11 heute · 9 StimmenWetterbeobachtung seit 1864
In der Schweiz wird das Wetter seit 1864 systematisch beobachtet und aufgezeichnet.
Auf dem Säntis begann die Wetterbeobachtung 1882, zunächst fehlten in der Schweiz noch Bergstationen.
Beobachter lebte ohne Bahn auf
Bis 1935 gab es keine Säntisbahn.
Der Wetterbeobachter musste deshalb auf dem Berg wohnen und kam nur alle paar Tage ins Tal.
Dazwischen wurde er von Trägern versorgt, die Daten wurden über eine Telegraphenleitung ins Tal übermittelt.
Doppelmord auf dem Säntis 1922
Der Job war trotz der Einsamkeit sehr beliebt.
Am 21. Februar 1922 kam es auf dem Säntis zum Doppelmord: Ein abgelehnter Beobachterkandidat tötete das Beobachterpaar auf dem Gipfel.
Von Angestellten zur Automatik
Der letzte Wetterbeobachter verliess den Berg 1969. Danach übernahmen Angestellte der PTT, später der Swisscom, die Arbeit.
2017 ging sie an die Mitarbeiter der Säntisbahn über.
Der Grossteil der Wetterbeobachtung verläuft heute vollautomatisiert.
Aus der DiskussionSoviel Hype ums Wetter, nur bringen sie es nicht fertig, eine Prognose für 3 Tage zu machen, die dann auch stimmt.User #4192 9 mal zugestimmt Mitreden
Daten gehen an MeteoSchweiz
Alle zehn Minuten wird ein vollständiger Datensatz an den staatlichen Wetterdienst MeteoSchweiz übermittelt, und zwar an den Flughafen Zürich.
Wetter bleibt beim Publikum gefragt
Wetter ist nach wie vor ein spannendes Thema, und kein Stammtisch kommt am aktuellen Wettergeschehen vorbei.
Bei SRF ist die Meteosendung die meist gesehene tägliche Sendung, noch vor der Hauptausgabe der Tagesschau.
Säntisbahn sucht Wetterbotschafter
Bei der Säntisbahn war man sich der Bedeutung des Themas Wetter voll bewusst.
So suchte Geschäftsführer Jakob Gülünay nach einem Wetterbotschafter und wurde am Leutschenbach fündig.