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Trockenheit auf Schweizer Alpen

Trockenheit zwingt Bauern zu frühen Alpabzügen

Publiziert 08.09.2026, 16:45 Uhr

Die Trockenheit setzt den Schweizer Alpen massiv zu, weshalb auf zahlreichen Alpen die Tiere längst wieder im Tal sind.

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Alpabzug bis zwei Monate früher

Wegen der Trockenheit fielen die Alpabzüge dieses Jahr vielerorts früher aus als üblich.

Die Tiere mussten nicht wegen Schnee oder Kälte, sondern wegen der Trockenheit früher ins Tal gebracht werden.

In den schlimmsten Fällen musste der Alpabzug um zirka zwei Monate oder noch etwas mehr vorgezogen werden, sagt Selina Droz, Geschäftsführerin des Schweizerischen Alpwirtschaftlichen Verbands (SAV), zu Nau.ch.

Die ersten Abalpungen hätten bereits Ende Juli stattgefunden.

Domleschg drei Wochen früher

Im Domleschg GR mussten Tiere laut Schweiz Tourismus teilweise rund drei Wochen früher von den Alpen geholt werden.

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Trockenheit fast flächendeckend

Aussergewöhnlich sei laut Droz vor allem das Ausmass der Trockenheit.

Die Alpen der ganzen Schweiz seien fast flächendeckend betroffen gewesen.

Auch Alpen, die in früheren Trockenjahren dank regelmässiger Gewitter glimpflich davongekommen seien, hätten dieses Jahr gelitten.

Besonders stark sei die Lage im ganzen Jurabogen von der Waadt bis in den Aargau sowie in der Westschweiz gewesen.

Auch Teile der Ostschweiz und das Emmental litten stark unter der Trockenheit.

Aus der Diskussion
Appenzeller Kühe haben noch Hörner. Schön 👍🏻
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Noch keine genauen Zahlen

Wie stark einzelne Alpen betroffen sind, ist unterschiedlich.

Entscheidend sind laut Droz unter anderem Gewitter, Bodenbeschaffenheit, Höhenlage und Ausrichtung der Flächen.

Genaue Zahlen dazu, wie viele Alpen ihre Saison bereits früher beendet haben, gibt es derzeit noch nicht.

Oft wird nicht die ganze Herde gleichzeitig ins Tal gebracht.

Recherche Cheri Reinhardt 1 Quelle
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