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AfD-Wahlsieg Sachsen-Anhalt

AfD-Sieg dürfte sich laut Politologen kaum auf die Schweiz übertragen

Publiziert 07.09.2026, 16:45 Uhr

Bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt kommt die AfD auf 43,8 Prozent der Stimmen, nach 20,8 Prozent vor fünf Jahren.

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AfD verdoppelt Wähleranteil

Bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt kommt die AfD auf 43,8 Prozent der Stimmen.

Vor fünf Jahren waren es noch 20,8 Prozent gewesen.

Die Partei hat ihren Wähleranteil damit mehr als verdoppelt und innerhalb einer Wahlperiode um 23 Prozentpunkte zugelegt.

Einen politischen Erdrutsch in dieser Dimension hatte die AfD bei keiner Landtagswahl zuvor geschafft.

Politologen warnen vor Übertragung

Die Politologen Thomas Milic und Michael Strebel ordnen die Entwicklung gegenüber Nau.ch ein.

Sie warnen davor, den Erfolg einfach auf die Schweiz zu übertragen, da sich die politischen Voraussetzungen erheblich unterscheiden.

Die Frage stellt sich auch mit Blick auf die eidgenössischen Wahlen 2027.

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Strebel zu Lage in Deutschland

Strebel verweist auf die besondere Situation in Deutschland.

Gerade in Ostdeutschland sei die Bindung an traditionelle Parteien oftmals schwächer.

Viele Menschen hätten seit der Wiedervereinigung tiefgreifende wirtschaftliche und gesellschaftliche Veränderungen erlebt.

Dazu kämen Sorgen rund um Migration, Sicherheit und die wirtschaftliche Lage.

Der AfD-Aufstieg sei allerdings kein rein ostdeutsches Phänomen, auch im Westen zeigten Umfragen eine zunehmende Unterstützung.

Aus der Diskussion
Reich wird ein Land mit Arbeit, und nicht mit der Abzocke der Arbeiter und dem verteilen an nicht arbeitende Gruppen.
User #6266 49 mal zugestimmt Mitreden

Vertrauensverlust auf Bundesebene

Das politische System auf Bundesebene wirke seit geraumer Zeit nur eingeschränkt handlungsfähig.

Auch gelinge es ihm laut Strebel immer weniger, «vertrauenswürdig zu erscheinen».

Öffentlich ausgetragene Konflikte innerhalb der Regierungsparteien könnten den Eindruck verstärken, dass sich die Politik vor allem mit sich selbst beschäftige.

In der Schweiz seien die Voraussetzungen anders.

Recherche Stephan Felder 1 Quelle
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