feed.nau

Nebel im Schweizer Herbst

Nebellandschaften bieten im Herbst besondere Stimmungen in der Schweiz

Publiziert 24.10.2026, 08:55 Uhr

Der Nebel gehört zum Schweizer Herbst wie goldene Lärchen und bunte Rebberge, und statt ihm nur zu entfliehen, lohnt es sich manchmal, mitten hineinzutauchen.

Malojaschlange im Oberengadin

Im Oberengadin zeigt sich die «Malojaschlange», ein schmales, langes Wolkenband, das wegen seiner Form so genannt wird.

Man muss den richtigen Moment erwischen, morgens vor dem Sonnenaufgang oder abends nach dem Sonnenuntergang.

Die Wolke entsteht, wenn der Talwind im Bergell feuchte, warme Luft Richtung Malojapass bringt, am Südhang rechts des Passes aufsteigt und sich mit der höher gelegenen, kühleren Westströmung mischt.

Mit der leichten Westbrise schlängelt sie sich talabwärts bis über den Stazerwald hinaus.

Ruhe am Bachalpsee

An schönen Tagen herrscht auf dem Weg zum Bachalpsee oberhalb von Grindelwald-First Hochbetrieb.

Wenn im Herbst der Nebel die ganze Gipfelwelt verschluckt, wird es deutlich ruhiger.

Wandert man von der Bergstation First Richtung Bachalpsee, löst sich mit etwas Glück der Nebel Schritt für Schritt auf, und es öffnen sich immer wieder Fenster auf den See und das markante Schreckhorn im Hintergrund.

Grösstes Hochmoor der Schweiz

Die Hochebenen im Jura gehören im Herbst zu den eindrücklichsten Nebellandschaften der Schweiz.

In Les Ponts-de-Martel im Kanton Neuenburg liegt das grösste zusammenhängende Hochmoor des Landes.

Ab dem Bahnhof führt eine Rundwanderung auf einem Torf-Lehrpfad durch das Moorgebiet.

Recherche Travelcontent 1 Quelle
Werbung