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Abstimmung über Neutralitätsinitiative

SP startet Kampagne gegen Neutralitätsinitiative

Publiziert 08.09.2026, 12:00 Uhr Aktualisiert 08.09.2026, 21:22 Uhr

Knapp drei Wochen vor dem Abstimmungssonntag lanciert die SP ihre Gegenkampagne zur Neutralitätsinitiative, während die Befürworter seit Wochen mit Plakaten werben.

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SP übertrifft Spendenziel

Knapp drei Wochen vor dem Abstimmungstermin lanciert die SP ihre Gegenkampagne zur Neutralitätsinitiative.

Noch letzten Mittwoch war die Partei auf Spendenfang: Für die Schlussmobilisierung an den grössten Schweizer Bahnhöfen fehlten ihr laut einem Aufruf von SP-Co-Präsident Cédric Wermuth noch 50'000 Franken.

Inzwischen hat die Partei das Spendenziel übertroffen.

E-Boards und Abstimmungszeitung geplant

Laut Lena Allenspach, Mediensprecherin der SP Schweiz, haben Hunderte Kleinspenderinnen und -spender für den Schlussspurt zur «Pro-Putin-Initiative» rund 52'000 Franken zusammengetragen.

Damit will die Partei in den verbleibenden Wochen E-Boards an den grössten Schweizer Bahnhöfen schalten.

Auf dem Sujet fragt der Slogan über einem abgebildeten Händedruck: «Milliarden für Putins Krieg?».

Zudem verschickt die SP eine Abstimmungszeitung, die laut Allenspach dank Kleinspenden finanziert ist.

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Befürworter werben mit Friedenssujets

Die Befürworter der Initiative werben seit Wochen mit Plakaten mit den Slogans «Kein Krieg» und «Ja zur Schweizer Neutralität».

Neu wirbt auch John Lennon als Sujet mit dem Slogan «Give peace a chance!».

Die Gegner blieben bis anhin beinahe stumm und starten ihre Kampagne im letzten Moment.

Aus der Diskussion
Ich frage mich, warum ausgerechnet die Linken und die Grünen dauernd für den Krieg sind.
User #1867 36 mal zugestimmt Mitreden

Was die Initiative fordert

Die Neutralitätsinitiative fordert eine striktere Neutralitätspraxis der Schweiz.

Sie will in der Verfassung zusätzlich festhalten, dass die Schweiz keine Sanktionen gegen kriegführende Staaten ergreift.

Die Kampagne zeigt laut Allenspach nochmals auf, um was es der SVP mit ihrer Initiative wirklich geht.

Ein Teil der Stimmbürgerinnen und Stimmbürger hat bereits abgestimmt.

Recherche Bettina Zanni 1 Quelle
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