Jugendstreik in der Schweiz
Juso plant Jugendstreik in mehreren Schweizer Städten
Zwei Schweizer Jungsozialisten liefen am Samstag im Demonstrationszug auf der Pariser Place de la République mit, wo es später zu schweren Ausschreitungen kam.
1’972 Beiträge in der DiskussionBündnis plant Jugendstreik
Die Juso plant zusammen mit den Jungen Grünen, dem Klimastreik und der Gruppe Schweiz ohne Armee einen Jugendstreik in mehreren Schweizer Städten.
«Junge Menschen aus der ganzen Schweiz werden ihre Arbeit und ihr Studium niederlegen, um gegen Austerität und Militarisierung zu protestieren.»
Unter Austerität versteht man eine restriktive Sparpolitik.
Juso-Präsidentin Mirjam Hostetmann kritisiert in einer Mitteilung, die Politik investiere Geld in die militärische Aufrüstung statt in eine lebenswerte Zukunft.
Eskalation der Proteste in Frankreich
Am Wochenende sind die Schüler-Proteste in Frankreich eskaliert.
Randalierer legten Grossstädte wie Paris in Schutt und Asche.
Sogar ein Rathaus wurde angezündet.
Juso-Vertreter in Paris dabei
Zwei Schweizer Jungsozialisten liefen am Samstag im Demonstrationszug auf der Pariser Place de la République mit.
Ein Instagram-Video zeigt sie dort, einer der beiden sagt: «Unsere volle Unterstützung aus der Schweiz.»
Später kam es an dem Platz zu schweren Ausschreitungen.
Laut den «Tamedia»-Zeitungen handelt es sich um Julien Berthod, Vizepräsident der Juso Schweiz, und Antonin Fournier aus dem Vorstand der Neuenburger Juso.
Die beiden waren laut Bericht bei einem Treffen von 27 Organisationen aus mehr als zehn Ländern in Paris, um einen internationalen Jugendstreik zu planen.
Dass dies auf den Tag der Demonstration fiel, sei Zufall gewesen.
Aus der DiskussionFür 2 Jahre einsperren, diese zwei. Im Falle, dass randaliert wird.User #6485 70 mal zugestimmt Mitreden
Kovic erwartet keine grossen Proteste
Soziologe Marko Kovic geht nicht davon aus, dass es in der Schweiz zu grösseren Protesten kommt.
Er verweist darauf, dass die Ausgangslage eine andere sei und es den Menschen in der Schweiz im Vergleich zu anderen Ländern gut gehe.
Militarisierung und Sparpolitik seien abstrakte Themen, die nicht viele junge Menschen mobilisierten.
Am ehesten dürfte die Ästhetik der Proteste motivieren, sagt er, es sei gutes Material für Social Media.
Kovic kann sich aber vorstellen, dass es auch bei geringer Mobilisierung vereinzelte Krawalle geben könnte.