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Jugendstreik in der Schweiz

Juso plant Jugendstreik in mehreren Schweizer Städten

Publiziert 20.10.2026, 00:29 Uhr Aktualisiert 20.10.2026, 12:17 Uhr

Zwei Schweizer Jungsozialisten liefen am Samstag im Demonstrationszug auf der Pariser Place de la République mit, wo es später zu schweren Ausschreitungen kam.

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Bündnis plant Jugendstreik

Die Juso plant zusammen mit den Jungen Grünen, dem Klimastreik und der Gruppe Schweiz ohne Armee einen Jugendstreik in mehreren Schweizer Städten.

«Junge Menschen aus der ganzen Schweiz werden ihre Arbeit und ihr Studium niederlegen, um gegen Austerität und Militarisierung zu protestieren.»

Unter Austerität versteht man eine restriktive Sparpolitik.

Juso-Präsidentin Mirjam Hostetmann kritisiert in einer Mitteilung, die Politik investiere Geld in die militärische Aufrüstung statt in eine lebenswerte Zukunft.

Eskalation der Proteste in Frankreich

Am Wochenende sind die Schüler-Proteste in Frankreich eskaliert.

Randalierer legten Grossstädte wie Paris in Schutt und Asche.

Sogar ein Rathaus wurde angezündet.

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Juso-Vertreter in Paris dabei

Zwei Schweizer Jungsozialisten liefen am Samstag im Demonstrationszug auf der Pariser Place de la République mit.

Ein Instagram-Video zeigt sie dort, einer der beiden sagt: «Unsere volle Unterstützung aus der Schweiz.»

Später kam es an dem Platz zu schweren Ausschreitungen.

Laut den «Tamedia»-Zeitungen handelt es sich um Julien Berthod, Vizepräsident der Juso Schweiz, und Antonin Fournier aus dem Vorstand der Neuenburger Juso.

Die beiden waren laut Bericht bei einem Treffen von 27 Organisationen aus mehr als zehn Ländern in Paris, um einen internationalen Jugendstreik zu planen.

Dass dies auf den Tag der Demonstration fiel, sei Zufall gewesen.

Aus der Diskussion
Für 2 Jahre einsperren, diese zwei. Im Falle, dass randaliert wird.
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Kovic erwartet keine grossen Proteste

Soziologe Marko Kovic geht nicht davon aus, dass es in der Schweiz zu grösseren Protesten kommt.

Er verweist darauf, dass die Ausgangslage eine andere sei und es den Menschen in der Schweiz im Vergleich zu anderen Ländern gut gehe.

Militarisierung und Sparpolitik seien abstrakte Themen, die nicht viele junge Menschen mobilisierten.

Am ehesten dürfte die Ästhetik der Proteste motivieren, sagt er, es sei gutes Material für Social Media.

Kovic kann sich aber vorstellen, dass es auch bei geringer Mobilisierung vereinzelte Krawalle geben könnte.

Recherche Riccardo Schmidlin, Simon Binz 2 Quellen
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