GC gegen YB in Zürich
YB gewinnt bei GC und feiert zweiten Sieg in Serie
Beim Debüt von Trainer Olaf Janssen unterliegt GC im Letzigrund den Young Boys mit 0:2, Samuel Essende und Christian Fassnacht treffen nach der Pause.
128 Beiträge in der DiskussionYB gewinnt 2:0 bei GC
YB hat auswärts bei GC einen 2:0-Sieg eingefahren und damit den zweiten Liga-Sieg in Serie gefeiert.
Trotz klarem Chancenplus stand es zur Pause noch 0:0. Zum ersten Mal seit Anfang August blieben die Berner ohne Gegentor.
Die Tore erzielten Samuel Essende in der 49. und Christian Fassnacht in der 52. Minute.
Seoane widerspricht Verspielt-Vorwurf
Trainer Gerardo Seoane widersprach der Einschätzung, seine Mannschaft sei zu verspielt aufgetreten.
«Nein, ich hatte das Gefühlt, dass die Mannschaft schnörkellos gespielt hat», sagte Seoane.
Gegen einen kompakten Block sei es nie einfach.
Man habe einen guten Mix zwischen Geduld und Zielstrebigkeit gefunden.
Zum knappen Vorsprung meinte er: «Als Trainer bist du immer auf Nadeln.»
Janssen gibt Debüt mit Pausenwechseln
Es war das erste Spiel von GC unter Trainer Olaf Janssen nach der Ära Peter Zeidler.
In der ersten Halbzeit hielt die GC-Defensive der Berner Offensive stand.
In der Pause nahm Janssen zwei Wechsel vor: Nikolas Muci kam für Youngjun Lee, Óscar Clemente wurde durch Allan Arigoni ersetzt, Simone Stroscio rückte auf der rechten Seite nach vorne.
Nach der Pause sorgte YB mit einem Doppelschlag für die Entscheidung, beide Tore entstanden über die rechte Abwehrseite.
Abrashi nennt Niederlage bitter
GC-Captain Amir Abrashi bezeichnete es als «sehr bitter», in kürzester Zeit zwei Tore zu kassieren.
«Nachher haben wir nicht mehr daran geglaubt», sagte Abrashi.
Die erste Halbzeit sei aber noch «gut» gewesen, mit YB habe man einen «starken» Gegner gehabt.
Die Grasshoppers wurden ihrem Status als «Angstgegner» der Berner nicht gerecht, die vorherigen sechs Duelle hatten die Zürcher nicht verloren.
Aus der DiskussionEs hat doch bei der Freizügigkeit damals geheissen, Firmen dürfen nur im Ausland Arbeitskräfte rekrutieren, wenn im Inland keine geeignete Person sich finden lässt. Das ist hier sicher nicht der Fall.User #6239 33 mal zugestimmt Mitreden
Janssens Weg zu GC
Janssen hatte die Nachfolge des entlassenen Peter Zeidler angetreten und unterschrieb bis Sommer 2027. Er bringt Erfahrung aus dem deutschen Fussball mit; zuletzt trainierte er den SV Sandhausen, davor stand er viereinhalb Jahre bei Viktoria Köln an der Seitenlinie.
Weitere Stationen als Cheftrainer waren der FC St. Pauli und Dynamo Dresden, als Assistent arbeitete er bei Hertha BSC, dem VfL Wolfsburg und dem VfB Stuttgart.
Als Spieler bestritt er über 300 Pflichtspiele in der Bundesliga, unter anderem für den 1. FC Köln und Eintracht Frankfurt.
Janssen und Seoane als frühere
Janssen und Seoane kennen sich aus früheren Zeiten: Im Jahr 2000 spielten sie gemeinsam in Bellinzona.
«Die Welt ist ganz klein», sagte Janssen bei seiner ersten GC-Pressekonferenz.
Seoane bestätigte den guten Austausch auch aus Deutschland, die Zeit im Tessin sei aber schon weit weg.
Benito leidet an Schambein-Entzündung
Zur Situation von Loris Benito, der an einer Schambein-Entzündung leidet, sagte Seoane, dieser habe lange Zeit mit Schmerzen gespielt.
Während der Nati-Pause habe man den Routinier komplett rausgenommen.
Nun hoffe man, dass die Schmerzen zurückgehen und Benito auf den Platz zurückkehren kann.
Für YB geht es am kommenden Sonntag um 16 Uhr mit dem Cup-Sechzehntelfinal beim AC Taverne weiter.