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VW-Werk Osnabrück

VW-Werk Osnabrück soll Rüstungsstandort werden

Publiziert 07.09.2026, 11:36 Uhr Aktualisiert 08.09.2026, 16:11 Uhr

Volkswagen, Niedersachsen und Aurelius Capital haben Eckpunkte für einen möglichen Verkauf des VW-Werks Osnabrück vereinbart.

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Wandel zum Verteidigungsstandort

Das VW-Werk Osnabrück steht vor einem grundlegenden Wandel.

Volkswagen, Niedersachsen und Aurelius Capital haben Eckpunkte für einen möglichen Verkauf vereinbart, berichtet die «Tagesschau».

Nach dem Ende der Autoproduktion im Sommer 2027 soll der Standort schrittweise umgebaut werden.

Geplant ist ein Kompetenzzentrum für Sicherheits- und Verteidigungslösungen, wie das «Handelsblatt» schreibt.

Aurelius übernimmt Mehrheit

Aurelius soll die Mehrheit am Werk übernehmen.

Das Land Niedersachsen ist als Minderheitseigentümer vorgesehen.

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Rafael als Ankerpartner

Als erstes Ankerprojekt ist eine Zusammenarbeit mit dem israelischen Rüstungskonzern Rafael geplant.

Zunächst soll es um die Entwicklung und Produktion von Komponenten für Luftverteidigungssysteme gehen, berichtet das «Handelsblatt».

Rafael ist unter anderem für das Raketenabwehrsystem Iron Dome bekannt.

Das Unternehmen produziert zudem das Lasersystem Iron Beam.

Rafael-Chef Yoav Tourgeman erklärte laut der «Tagesschau», Ziel sei eine langfristige industrielle Partnerschaft.

Die Technik für den Schutz Deutschlands und Europas solle vollständig in Deutschland produziert werden.

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Perspektive für 1400 Beschäftigte

Am Standort arbeiten derzeit rund 1'800 Menschen.

Für knapp 1'400 Beschäftigte zeichnet sich eine Anschlussperspektive ab, berichtet die «Tagesschau».

Durch Rente und Altersteilzeit soll die Belegschaft später auf rund 1'200 Stellen sinken.

Für diese Arbeitsplätze ist laut dem «Handelsblatt» eine Beschäftigungssicherung bis Ende 2029 vorgesehen.

Tarifverträge, Betriebsvereinbarungen und Arbeitsverträge sollen nach dem Übergang weiterhin gelten.

Auch die bisherigen Betriebsratsstrukturen sollen erhalten bleiben.

Recherche Maja Bojic 1 Quelle
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