Parteitag in Dallas
Republikaner wollen auf Parteitag das Ruder herumreissen
Weniger als zwei Monate vor den Kongresswahlen in den USA wollen die Republikaner mit einem Parteitag das Momentum wieder auf ihre Seite holen.
9 Beiträge in der Diskussion 9 heute · 9 StimmenParteitag vor Kongresswahlen
Weniger als zwei Monate vor den Kongresswahlen wollen die Republikaner mit einem Parteitag das Momentum zurückgewinnen.
Der Gegenwind ist mächtig: Präsident Donald Trumps Beliebtheitswerte sind im Tiefflug, und der in den USA unpopuläre Iran-Krieg treibt die Spritpreise auf den höchsten Stand seit Jahren.
Der zweitägige Parteitag findet ab heute in Dallas statt.
Normalerweise halten die Parteien das teure Event nur vor den Präsidentschaftswahlen ab.
Rottinghaus zur Strategie
«Der Parteitag bietet die Gelegenheit, die Botschaft für die Midterms zu schärfen», sagte Brandon Rottinghaus, Politikwissenschaftler an der Universität Houston, der Deutschen Presse-Agentur.
Es gehe zum einen darum, die republikanische Basis zu mobilisieren.
Zum anderen sei entscheidend, eine gemeinsame inhaltliche Linie zu finden.
Innenpolitische Akzente der Republikaner
Unter dem Eindruck des unpopulären Iran-Kriegs versuchen die Republikaner seit Monaten, Akzente in der Innenpolitik zu setzen.
In etlichen Pressekonferenzen klären sie über mutmasslich weitreichenden Betrug im Gesundheitssystem auf, allen voran in demokratisch regierten Bundesstaaten.
Helfen sollen zudem der knallharte Migrationskurs, der Kampf gegen überhöhte Arzneipreise sowie Kampagnen gegen demokratische Kontrahenten, die diese als radikal links porträtieren.
All das steht auch beim Parteitag auf der Agenda.
Die Republikaner sind bemüht, dort zu vermitteln, dass sie die Sorgen der Wählerinnen und Wähler vor hohen Lebenshaltungskosten ernst nehmen.
Aus der DiskussionWas schwurbelt der Kriegsstifter heute? Frage für einen FreundUser #3766 10 mal zugestimmt Mitreden
Umstrittene Themen um Trump
Trump selbst haften gerade andere Themen an: seine auch im eigenen Land umstrittene Zollpolitik, sein überschwängliches Interesse an Bauvorhaben in der US-Hauptstadt und der von ihm gemeinsam mit Israel gestartete Iran-Krieg.