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«Markus Lanz» zu Sachsen-Anhalt

Wagenknecht und Chrupalla streiten bei «Markus Lanz»

Publiziert 08.09.2026, 13:40 Uhr

Nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt trafen BSW-Gründerin Sahra Wagenknecht und AfD-Chef Tino Chrupalla bei «Markus Lanz» aufeinander.

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Streit um Regierungsbildung

In der Polit-Show «Markus Lanz» stritten BSW-Gründerin Sahra Wagenknecht und AfD-Chef Tino Chrupalla über Sachsen-Anhalt.

Im Mittelpunkt stand die Frage, welche Rolle das BSW bei der Regierungsbildung spielen könnte.

AfD gewinnt Landtagswahl

Nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt steht die Regierungsbildung im Mittelpunkt.

Die AfD gewann mit Spitzenkandidat Ulrich Siegmund deutlich und erreichte 43,8 Prozent.

Das BSW schaffte laut der «Welt» mit gut fünf Prozent knapp den Einzug in den Landtag.

Gemeinsam verfügen AfD und BSW über eine rechnerische Mehrheit.

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Lanz nennt Wagenknecht Steigbügelhalter

Markus Lanz konfrontierte Wagenknecht zunächst mit früheren politischen Positionen und ihrer späteren Haltung als Antifaschistin.

Danach sprach er die angekündigte Enthaltung des BSW in einem möglichen dritten Wahlgang an.

Lanz warf Wagenknecht vor, dadurch einen AfD-Ministerpräsidenten zu ermöglichen, und bezeichnete sie als «Steigbügelhalter» für die AfD, wie die «Welt» schreibt.

Wagenknecht weist Vorwurf zurück

Wagenknecht reagierte empört und wies den Vorwurf als unverschämt zurück.

Sie kritisierte die Logik, wonach politische Vorhaben allein wegen einer Zustimmung der AfD abgelehnt werden müssten.

BSW schlägt überparteilichen Regierungschef vor

Wagenknecht betonte, das BSW wolle keinen AfD-Kandidaten zum Ministerpräsidenten wählen.

Stattdessen schlug sie einen überparteilichen Regierungschef vor, der über Parteigrenzen hinweg respektiert werde.

Chrupalla lehnte diesen Vorschlag ab.

Für die AfD könne nur ihr Spitzenkandidat Ulrich Siegmund Ministerpräsident werden.

Aus der Diskussion
NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (51, CDU) will ein AfD-Verbot prüfen. COOL 👍👍👍
User #3059 11 mal zugestimmt Mitreden

Chrupalla fordert stabile Mehrheit

Zugleich forderte Chrupalla eine stabile Mehrheit für eine mögliche Regierung.

Auf Modelle mit wechselnden Mehrheiten wolle sich die AfD nicht einlassen, berichtet die «Berliner Morgenpost».

Recherche Maja Bojic 1 Quelle
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