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Shirin David über Netflix-Doku

Shirin David kritisiert ihre eigene Netflix-Dokumentation

Publiziert 01.09.2026, 14:00 Uhr

Monate nach der Veröffentlichung äussert sich Shirin David in einer Instagram-Fragerunde zu ihrer Netflix-Doku «Barbara – Becoming Shirin David».

David nennt Doku konstruiert

Shirin David kritisiert Monate nach der Veröffentlichung ihre Netflix-Dokumentation «Barbara – Becoming Shirin David».

In einer Instagram-Fragerunde äusserte die 31-Jährige deutliche Unzufriedenheit mit der Darstellung.

Laut der «L'essentiel» empfindet David die Geschichte als konstruiert und nicht authentisch.

Ihrer Ansicht nach werde darin vor allem die Leidensgeschichte einer angeblich überforderten Frau erzählt.

Erfolge und Umfeld vermisst

David vermisst insbesondere ihren beruflichen Weg und ihre Erfolge, wie der «Spiegel» berichtet.

Sie hätte sich mehr Tiefe, mehr Einblicke in ihre Herkunft und weniger Fokus auf belastende Momente gewünscht.

Der «L'essentiel» zufolge kritisiert David ausserdem, dass ihr Umfeld in der Dokumentation zu wenig zu Wort komme.

Besonders vermisse sie Stimmen aus der Musikbranche und ihrem geschäftlichen Umfeld.

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Fehlende Karrieremomente

Auch bestimmte Karrieremomente sollen im fertigen Film fehlen.

Dazu gehören Backstage-Aufnahmen von «Wetten, dass ..?» sowie von ihrem ersten Tour-Auftritt in der Hanns-Martin-Schleyer-Halle in Stuttgart.

Debatte um Darstellung von Frauen

Die Kritik verbindet David mit einer grundsätzlichen Debatte über die Darstellung erfolgreicher Frauen.

Sie beklagt, dass Männer für einen Teil ihrer Leistungen gefeiert würden, während Frauen häufiger über Krisen und Überforderung dargestellt würden.

Streit um Schnittrechte

Eine wichtige Rolle spielt die Frage nach den Rechten am fertigen Schnitt.

Dem «Spiegel» zufolge hatte David diese Rechte abgegeben, weil die Dokumentation als unabhängige journalistische Arbeit entstehen sollte.

Heute bereue sie diese Entscheidung, erklärte die Rapperin.

Sie habe zudem versucht, den Film zurückzukaufen und dafür nach eigenen Angaben jeden Cent zurückzuzahlen.

Recherche Maja Bojic 1 Quelle
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