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Parlament in Graubünden

Fabio Luzio wird neuer Standespräsident von Graubünden

Publiziert 27.08.2026, 15:01 Uhr Aktualisiert 28.08.2026, 19:31 Uhr

Das Bündner Parlament ist in eine neue Legislatur gestartet, bei der 44 der 120 Sitze neu besetzt wurden.

Luzio zum Standespräsidenten gewählt

Der 35-jährige FDP-Politiker Fabio Luzio ist neuer Standespräsident von Graubünden.

Das Parlament wählte ihn mit 117 von 119 gültigen Stimmen.

Er folgt auf Valérie Favre Accola von der SVP.

Jüngster Präsident des Jahrhunderts

Luzio ist der jüngste Standespräsident in diesem Jahrhundert.

Sein Wahlkreis Surses kommt damit erstmals seit 34 Jahren wieder zum Zug.

Er sitzt seit 2022 im Rat und absolviert nun seine zweite Legislatur.

Luzio ist unter anderem Geschäftsführer der Arcuna AG, die sich mit der Entwicklung von Energiespeicherlösungen und Ladeinfrastruktur beschäftigt.

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Brunold wird Vizepräsident

Als neuen Standesvizepräsidenten wählte das Parlament auf Vorschlag der Mitte-Partei Kevin Brunold mit 112 von 116 gültigen Stimmen.

Er dürfte damit im August 2027 das Amt des höchsten Bündners übernehmen.

Aufgaben des Standespräsidenten

Der Standespräsident leitet jeweils die Sitzungen des 120-köpfigen Parlaments und repräsentiert dieses nach aussen.

Er wird jährlich im August neu gewählt.

Die Parteien können jeweils Vorschläge machen, denen in der Regel gefolgt wird.

Zum Auftakt der neuen Legislatur waren 44 Sitze des Rats neu besetzt.

Recherche Keystone-SDA Regional 1 Quelle
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