Zürcher Hochbaudepartement
Tobias Langenegger will Zürich als Stadt für alle erhalten
Zürichs Hochbauvorsteher Tobias Langenegger (SP) spricht im Interview über Verdrängungsängste, Hochhäuser und die Frage, wie viel Veränderung Zürich verträgt.
24 Beiträge in der Diskussion 24 heute · 21 StimmenErste Monate im Amt
Seit knapp fünf Monaten steht Tobias Langenegger (SP) dem Zürcher Hochbaudepartement vor.
Nach eigenen Angaben gibt es für dieses Amt keine richtige Vorbereitung, man starte quasi von null auf hundert.
Angst vor Verdrängung
Bei vielen Mieterinnen und Mietern sei die Angst, aus der Stadt verdrängt zu werden, gross.
Dabei lebten viele Zürcherinnen und Zürcher seit langer Zeit hier, seien hier verwurzelt und engagierten sich im Quartier.
Wo er ein grosses Unbehagen spüre, sei bei Neubauten auf Kosten von bezahlbarem Wohnraum.
Renditeorientierte Unternehmen bauten viele sehr teure Wohnungen.
Rückhalt für Infrastruktur
Städtische Wohn- und Infrastrukturprojekte sehe Langenegger als wichtigen Mehrwert für alle, die hier wohnen.
Gute Schulen, Spitäler und Sportzentren geniessen in der Bevölkerung sehr hohen Rückhalt.
Aus der DiskussionIst Langenegger nicht der, welcher mit einem grossen Lohn in einer Genossenschaftswohnung lebt? Typisch SPUser #5710 41 mal zugestimmt Mitreden
Ziel: Stadt für alle
Langenegger will, dass Zürich eine «Stadt für alle Zürcherinnen und Zürcher» bleibt.