feed.nau

Grüne Kanton Glarus

Glarner Grüne sagen Nein zur Neutralitätsinitiative

Publiziert 31.08.2026, 11:55 Uhr Aktualisiert 31.08.2026, 13:16 Uhr

Die Grünen des Kantons Glarus haben ihre Parolen für die eidgenössischen Abstimmungen vom 27. September gefasst.

Parolen für 27. September

Die Grünen des Kantons Glarus haben für die eidgenössischen Abstimmungen vom 27. September ihre Parolen festgelegt.

Sie empfehlen, bei der Ernährungsinitiative den Stimmzettel leer einzulegen und die Neutralitätsinitiative klar abzulehnen.

Zweifel am Weg der Ernährungsinitiative

Bei der Parolenfassung waren sich die Grünen nach eigenen Angaben einig, dass die Forderung nach mehr lokaler Lebensmittelproduktion, gesunden Böden und sauberem Trinkwasser eine zentrale Herausforderung adressiert.

Zweifel bestehen jedoch am Weg, den die Initiative vorsieht.

Ein zu starker Fokus auf eine rasche Steigerung der Selbstversorgung setze falsche Anreize, weil dann die produzierte Menge und nicht deren ökologische und langfristige Tragfähigkeit im Vordergrund stehe.

Besonders enttäuscht zeigen sich die Grünen darüber, dass das Parlament die Chance auf einen griffigen Gegenvorschlag verpasst habe.

Werbung

Leerer Zettel als Appell

Weil das Thema zu wichtig für ein Nein, der vorgeschlagene Weg aber nicht überzeugend genug für ein Ja sei, empfehlen die Grünen des Kantons Glarus einstimmig, den Stimmzettel leer einzulegen.

Sie verstehen dies als dringlichen Appell an die Bundespolitik, Lösungen für eine zukunftsfähige Agrarpolitik zu finden.

Nein zur Neutralitätsinitiative

Bei der Neutralitätsinitiative empfehlen die Grünen ein Nein.

Wegschauen bei Völkerrechtsverstössen sei keine Neutralität.

Recherche Grüne Glarus 1 Quelle
Werbung